Die Gilde freut sich über Neuzugänge

von Redaktion

Jahreshauptversammlung der Schützen: Ehrungen für viele hundert Mitgliedsjahre

Bernhard Albrecht

Schützenmeister der Schützengilde

Waldkraiburg – Die Schützengilde Waldkraiburg hielt ihre Jahreshauptversammlung im Schützenhaus der FSG Kraiburg ab, wobei zahlreiche Mitglieder durch die SGI, den Bayerischen und Deutschen Sportschützenbund geehrt wurden.

Schützenmeister Bernhard Albrecht und Gauschützenmeister Erich Jungwirth ehrten in der Jahreshauptversammlung der Schützengilde langjährige Mitglieder: Bereits seit 60 Jahren ist Franz Sieber dabei; 40 Jahre gehören Erwin Lang, Walter Tauber und Rüdiger Spiegl dem Verein an. Auf 25-jährige Mitgliedschaft blicken Wolfgang Petschner, Arno Burkert, Andreas Graupner, Franz Heide, Kurt Kreibe, Günter Rummel, Armin Schemmerer, Karl Schneider und Alexandra Schott zurück; Dritter Gauschützenmeister Reinhard Priller ist seit 25 Jahren bei der Gilde.

Schützenmeister Albrecht berichtete über eine erfreuliche Mitgliederentwicklung. Weil es Zugänge im Nachwuchs gibt, ist die Mitgliederzahl auf 262 gestiegen.

Albrecht freute sich, dass der Schießbetrieb gut läuft, obwohl der Verein seit dreieinhalb Jahren kein eigenes Schützenheim hat und in Kraiburg Asyl fand. Für die Jugend-Ausrüstung wurden bereits einige Anschaffungen gemacht, weitere sind noch auf der „Wunschliste“.

Die Mitgliederbeiträge bleiben 2019 unverändert.

Laut Kassenbericht von Schatzmeister Robert Häuslaigner sind 2017 für den Schießstandbau Spenden über 15200 Euro eingegangen. Ende 2017 stand ein Plus von 33700 Euro zu Buche.

Sportleiterin Vera Birken nannte 24 Starts bei der Gaumeisterschaft mit 14 vorderen Plätzen, sechs Schützen fuhren zur oberbayerischen, vier zur bayerischen Meisterschaft. Der Bogenschütze Erwin Schwarz wurde deutscher Vizemeister. Bei den Rundenwettkämpfen waren drei Mannschaften mit mittleren Platzierungen dabei.

Im Jugendbericht nannte Angelika Albrecht 23 junge Mitglieder. Acht trainieren regelmäßig mit dem Luftgewehr und sind bei Wettbewerben dabei. Am Gaudamenschießen nahmen sieben Schützinnen teil.

Einstimmig befürwortet wurde die Satzungsänderung, wobei die Vereinssatzung der Muster-Satzung des BSSB angeglichen wurde. Die Wahlperiode beträgt künfitg drei Jahre.

Gauschützenmeister Jungwirth dankte der SGI für ihr Engagement – auch zum Schießstand-Umbau – und erwähnte, „dass uns das Bleiverbot der EU noch beschäftigen wird“.

Und so steht‘s beim Schießstand

Schützenmeister Bernhard Albrecht teilte zum Thema „Schießstand-Umbau“ mit, dass sich die Arbeiten verzögern und sich alles in die Länge zieht. Vom Luftgewehr-Stand wurden Boden und Wände von den Stadtwerken verputzt und geweißelt. Die Fliesenarbeiten gehen weiter, auch neue Heizkörper werden angebracht.

Für die Luftgewehr- und -pistolenschützen (auch für Lichtgewehr) stehen dann zwölf Schießstände zur Verfügung. Der Scharfstand ist mit fünf Schießbahnen ausgestattet, die auf zehn Meter (LG/LP), 15 Meter (Zimmerstutzen), 25 Meter (Kurzwaffen) oder 50 Meter (Langwaffen) genutzt werden können.

Die neue Seilzuganlage wird am 10. Dezember geliefert. Die Schützenmeister dankten allen Helfern und hoffen, dass der Stand zur Schießsaison 2019 endlich fertig ist.

Die veranschlagten Kosten belaufen sich auf 170000 Euro; überwiegend für die Lüftungsanlage und die Schießanlagen wurden bereits über 82000 Euro ausgegeben.

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