Geländeveränderung war unumgänglich

von Redaktion

Der Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Westen – Reit – Scherned war nicht wie geplant möglich. Das führt zu Mehrkosten für die Gemeinde.

Taufkirchen – In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats wurde das Thema behandelt. Da auf die bestehende, geteerte Straße ein neuer Belag angebracht wurde, erhöhte sich die Straße um rund 20 Zentimeter.

Böschung

aufgeschüttet

Im Bereich Scherned – Sonham entstand durch die Geländeanpassung aber eine Erhöhung um rund 60 Zentimeter und dadurch eine sehr stark abfallende Böschung. Für breite Fahrzeuge bestünde damit keine Ausweichmöglichkeit mehr.

Nach einer Besichtigung wurde die Böschung aufgefüllt. Dadurch entstehen Mehrkosten, die die Gemeinde tragen muss.

Gemeinderat

kritisiert Planer

Gemeinderat Siegfried Mittermaier kritisierte: „Wir hatten doch einen Planer, der dieses Vorhaben durchgeplant hat.“ Bürgermeister Jakob Bichlmaier räumte allerdings ein, dass auch die Gemeinde nicht darauf hingewiesen habe, dass an dieser Stelle eine Erhöhung nicht möglich sei und daher die bestehende Teerdecke rausgerissen werden müsse. So seien die Baukosten schon vor Beginn der Baumaßnahme gestiegen. Zahlen wurden in der Sitzung nicht genannt.

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