Kraiburg – Einstimmig hat das Gremium die Planung abgesegnet. Diese sieht einen tausend Quadratmeter großen Naturbad-Teich mit einem 90 Zentimeter bis einen Meter tiefen Nichtschwimmerbereich und ein bis zu 1,80 Meter tiefes Schwimmbecken vor. Dieses befindet sich mit einem großen Teil der Fläche auf dem ehemaligen Standort des Freibadbeckens.
Kosten bewegen sich „in Richtung
Dreiviertelmillion“
Das alte Kinderbecken, das sich die Gemeinde relativ viel Geld hatte kosten lassen, bleibt ebenso an derselben Stelle erhalten wie die Umkleiden und Sanitärräume. Hinter diesem Gebäude liegt das Regenerationsbecken, mit dem der Naturbadeteich durch einen Bachlauf verbunden ist.
Mit dem einstimmigen Beschluss ist die Genehmigungsplanung auf den Weg gebracht. Sie ist Voraussetzung für eine Förderung. Dabei setzt die Gemeinde vor allem auf das Leader-Programm, prüft laut Heiml aber auch andere Fördermöglichkeiten.
Denn die Kosten sind beträchtlich. Wie Bürgermeister Herbert Heiml auf Anfrage mitteilte, werden sie sich von einer halben Million Euro „in Richtung einer Dreiviertelmillion“ bewegen. Das liegt unter anderem an der größeren Wasserfläche sowie an den stetig steigenden Baukosten. Als der Gemeinderat im Sommer grünes Licht für das Naturbad-Projekt gegeben hatte, stand diese Entscheidung unter dem Vorbehalt, dass öffentliche Zuschüsse in einer Größenordnung von 200000 Euro fließen.