Der unbekannte Kinderhilfsfonds

von Redaktion

Richtlinien erarbeitet – Doch: Viele Bedürftige wissen nichts von dieser Möglichkeit

Waldkraiburg – Seit 2007 hat die Stadt einen Kinderhilfsfonds, in den jedes Jahr 5000 Euro eingezahlt werden. Jetzt hat die Verwaltung auf Antrag der CSU-Fraktion Richtlinien zur Gewährung eines Zuschusses erarbeitet, die der Haupt- und Finanzausschuss mit geringfügigen Änderungen einstimmig befürwortet hat.

Der CSU-Fraktion war wichtig, dass die Zuschüsse in Abstimmung mit der Familien- und Sozialreferentin zu gewähren sind, damit die Entscheidung nicht alleine aus Sicht der Verwaltung getroffen wird.

Michael Steindl (UWG) sprach sich dafür aus, dass der zuständige Fachbereich in der Verwaltung über Förderbeträge bis zu 500 Euro befinden sollte. Dazu Anton Sterr (CSU): Es gehe nicht um Misstrauen, sondern um die Einbindung der Referenten des Stadtrates. Man traf sich in der Mitte, bei bis zu 200 Euro.

Der Stadtrat muss den Beschluss in der Sitzung am 11. Dezember absegnen.

Aus Sicht von Michael Steindl besteht das Problem des Kinderfonds ohnehin eher darin, dass er „zu wenig in Anspruch genommen wird. Die Leute, die es wirklich brauchen, wissen gar nicht, dass es diese Möglichkeit gibt.“ Die Statistik der vergangenen Jahre gibt ihm Recht. Mit Ausnahme von 2017 wurden stets deutlich weniger als 5000 Euro ausbezahlt. Die Mittel dieses Fonds sind damit auf eine Summe von über 50000 Euro angewachsen.hg

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