2016 wurde er aufgestellt, jetzt wird er wieder umgelegt, der Maibaum vor dem Haus der Vereine. Einstimmig hat sich der Bauausschuss des Stadtrates auf Vorschlag der Verwaltung dafür ausgesprochen. Spätestens 2020 soll dann zusammen mit den Vereinen wieder ein Baum aufgestellt werden. Aufgrund der hohen sommerlichen Temperaturen habe die Zahl der Risse zugenommen, die Standsicherheit des Maibaumes sei gefährdet, so das Ergebnis einer internen Begutachtung. Ein Sachverständigengutachen würde 1500 bis 2000 Euro kosten, so die Verwaltung. Dieses Geld wollen sich die Ausschussmitglieder sparen. „Sicherheit geht vor“, so Stadträtin Margit Roller. Christoph Vetter wunderte sich zwar über die hohen Gutachterkosten und merkte an, dass nicht Risse, sondern Fäulnis das Problem in Sachen Standsicherheit sei, sprach sich letztlich aber auch dafür aus, den Maibaum umzulegen. Im Zuge der Diskussionen um einen eventuellen Neubau des Rathauses am Stadtplatz gibt es Überlegungen, den Maibaum wieder in der Stadtmitte aufzustellen. Das begrüßen viele Stadträte. So meinte Gustl Schenk zu diesem Standort: „Da hat mein Herz s’Bumban angefangen.“ Denn in Bayern gehörten die Kirche, das Rathaus, das Wirtshaus und der Maibaum in die Mitte. Ebenso einig waren sich die Stadträte aber auch, nicht bis zur möglichen Fertigstellung der Rathaus-Maßnahme im Jahr 2023 mit einem neuen Maibaum zu warten. Der Wunsch von Margit Roller, in der nächsten Zeit einen Baum zu fällen und ihn schon im Mai aufzustellen, wird sich aus organisatorischen Gründen kaum erfüllen lassen. Da seien zunächst noch Gespräche mit den Vereinen zu führen, so Bürgermeister Robert Pötzsch. Doch 2020 soll wieder ein Maibaumfest stattfinden, dann noch einmal am Haus der Vereine.Foto und Text hg