Das neue Kinderhaus

von Redaktion

So bald wie möglich soll der Umbau des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der SGF hinter dem Penny-Markt zwischen Graslitzer und Haidaer Straße zur Kindertagesstätte beginnen. Der Stadtrat hat dafür die Weichen gestellt.

Waldkraiburg – Noch ist die neue städtische Kindertagesstätte mit drei Kindergarten- und zwei Krippengruppen in Containern am Kalander-Gelände untergebracht. „Hoffentlich kann sie schon im Sommer 2019 in eine feste Einrichtung umziehen.“ Damit diese Hoffnung von Bürgermeister Robert Pötzsch Realität wird, muss die Stadt gehörig Gas geben. Schließlich soll die Planung so rasch wie möglich beginnen, Förderung und vorzeitiger Baubeginn beantragt werden.

Umbau kostet gut

1,8 Millionen Euro

Das Gebäude, das die Stadt von der Firma SGF erworben hat, ist laut Bürgermeister Pötzsch in einem sehr guten Zustand. „Wir müssen äußerlich so gut wie gar nichts machen.“ Nur im Inneren sind Umbauten nötig. Und die Grünfläche muss erweitert werden. Damit die Außenspielflächen für 99 Kinder, verteilt auf drei Kindergartengruppen (75 Plätze) und zwei Kinderkrippengruppen (24 Plätze), ausreichen, müssen die bestehende Zufahrt und Parkplätze zugunsten der Spielfläche verkleinert werden.

Die Gesamtkosten für den Umbau betragen laut einer Umsetzungsstudie rund 1,83 Millionen Euro. Ein vergleichbarer Neubau wäre etwa doppelt so teuer.

Bei einer Gegenstimme von Richard Fischer hat der Stadtrat beschlossen, die Stadbau GmbH mit den Planungs- und Umsetzungsschritten zu beauftragen.

Der Zweite Bürgermeister hatte sich gegen das Vorhaben ausgesprochen, weil er die Räumlichkeiten für zu beengt und nicht bedarfsgerecht hält. Er verwies auf den geplanten Bau von über 600 Wohnungen. Der Zuzug werde dazu führen, dass die Kita in einigen Jahren nicht mehr reicht, um den Bedarf zu decken. Fischer: „Wir sollten ein neues Gebäude herstellen.“ Er sei nicht gegen den Ankauf des Gebäudes, dieses solle aber für andere Zwecke verwendet werden, etwa Wohnbebauung.

Bürgermeister Robert Pötzsch hielt Fischer entgegen, die Stadt habe sich bereits für den Erwerb des Areals für eine Kita entschieden. Darum gehe es also gar nicht mehr, sondern darum, die Maßnahmenplanung in Auftrag zu geben.

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