Waldkraiburg – „TANZLAND“ – das Tanzprojekt der Stadt mit dem Ballettensemble des Theaters Pforzheim ist zu Ende. Bürgermeister Robert Pötzsch zog im Stadtrat eine positive Bilanz. Hip- Hop, Contemporary, Kindertanz, Flamenco: Insgesamt 25 Workshops bot die Stadt gemeinsam mit den Tänzerinnen und Tänzern des Balletts an.
577 Frauen, Männer, Kinder, Tanzerfahrene, Laien, Schüler und Lehrer nutzten das kostenlose Angebot und die damit verbundene einmalige Chance, einmal von einer Profitänzerin oder einem Profitänzer unterrichtet zu werden.
Das Tanzprojekt ist eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes in der Projektträgerschaft des Fachverband Tanz Deutschland e.V. Es wurde mit 82000 Euro gefördert. 13 Kooperationen – darunter nur vier in Bayern – wurden aus bundesweiten Bewerbungen ausgewählt. Seit 2017 war das Ballett Theater Pforzheim unter Leitung von Guido Markowitz regelmäßig Gast in Waldkraiburg.
Große Unterstützung erhielt das Projekt von Corena Strecker-Beitzel, die ehrenamtlich zusammen mit den Stadttheater Pforzheim das Kursprogramm auf die Beine stellte und die Tänzerinnen und Tänzer betreute.
Die Kooperation beinhaltete aber nicht nur Tanzworkshops. Ein weiterer, wichtiger Bestandteil der Kooperation waren auch Vorstellungen des Ensembles im Haus der Kultur, die jeweils ausverkauft waren. Besonderer Höhepunkt war das „Mozart Requiem – Feiert das Leben“, in dem die Ballettcompagnie von der Orchestergemeinschaft, verstärkt durch einige Profimusiker aus der Region, unter Leitung von Ferenc Szelim Bene musikalisch unterstützt wurde.
Dazu kam ein Chor, der eigens für die Aufführung unter Leitung von Andreas Miecke zusammengestellt wurde.
34 Sängerinnen und Sänger aus Waldkraiburg und Umgebung stellten sich der Herausforderung, das Mozart-Requiem gesanglich und tanzend, gemeinsam mit den Tänzerinnen und Tänzern aus Pforzheim auf die Bühne zu bringen. Zum Abschluss der Gastspielreihe gab es einen Abend „Junge Choreografen“, den eine Tanzgruppe des TSC Waldkraiburg mitgestaltete.
Ursprünglich war die Förderung auf zwei Jahre ausgelegt. Um möglichst effizient, auch in Hinblick auf den engen Terminkalender der Pforzheimer Tänzerinnen und Tänzer zu planen, wurden mehrere Workshops zeitgleich angeboten. Deshalb endete das Projekt zum Jahresende nach eineinhalb Jahren.
Für die Zukunft hofft Bürgermeister Robert Pötzsch, dass im Rahmen von kleinen Kooperationen weiterhin der ein oder andere Workshop dieser Art in Waldkraiburg angeboten werden kann.re