Waldkraiburg – „Wieder hat ein Vorstoß nichts gebracht.“ Mit diesen Worten legte Bürgermeister Robert Pötzsch das Thema Ortsumfahrung Pürten vorübergehend wieder zu den Akten. Die Initiative, die Stadt und Pürtener Bürger gestartet hatten, um die Ortsumfahrung vorzeitig in die erste Dringlichkeit des Staatsstraßenausbauplanes zu bringen, ist nicht unerwartet gescheitert. Im Zuge der Diskussion hat das Staatliche Bauamt in Rosenheim zwar erklärt, dass mit der Planfeststellung für den Ausbau der Staatsstraße 2091 bis zur Pürtner Kreuzung keine Vorfestlegung auf eine bestimmte Trasse für die Ortsumfahrung verbunden sei. Eine Vorziehung des Projektes sei aber nur durch einen Maßnahmentausch mit einem anderen Vorhaben möglich, das bereits in der ersten Dringlichkeit ist. Die Stadt müsste laut Pötzsch also in Verhandlungen mit anderen Kommunen treten. „Das wäre ein Anlaufen gegen Windmühlen.“ Und in kommunaler Sonderbaulast kann die Stadt die Ortsumfahrung nicht realisieren. „Dafür fehlen uns die Mittel.“