Nachruf

von Redaktion

Aschau – Im Alter von 81 Jahren ist Adolf Eder aus Aschau verstorben.

Er erblickte am 25. April 1937 kurz nach seiner Schwester Lydia das Licht der Welt. Die Überraschung der Eltern war groß, da niemand mit Zwillingen gerechnet hatte. Er wuchs mit sieben Geschwistern in bescheidenen Verhältnissen auf. Zeitlebens erinnerte er sich an zwei Brüder, die im Krieg gefallen sind und an einen weiteren Bruder, der in jungen Jahren beim Schwimmen ertrank.

Seine Heimat im bayerischen Wald vergaß er nie. Er erzählte gern von seiner Kindheit und Jugendzeit. Nach der Schulzeit verdiente er sich seinen Lebensunterhalt bei verschiedenen Bauern, wie es damals üblich war. Um Arbeit zu finden, kam er im Januar 1955 mit seiner Zwillingsschwester und einigen anderen nach Aschau. 1959 wechselte er zur Firma Nitrochemie, bei der er bis zu seinem Renteneintritt blieb.

1964 heiratete er seine Hilde, aus dieser Ehe gingen Wolfgang, Martin, Gerlinde und Sonja hervor. Seine Familie vergrößerte sich um sechs Enkel und zuletzt um zwei Urenkel, die ihm sehr viel Freude gemacht haben. Adolf Eder verbrachte gern Zeit mit seiner Familie.

Viel Freizeit verbrachte er in den Vereinen. Er war Mitglied des Musik-, des Gartenbau- und Trachtenvereins. Bei der freiwilligen Feuerwehr war er jahrelang als Löschmeister und als Fähnrich tätig. Für seine Verdienste um die Feuerwehr, wurde er im Jahr 2002 zum Ehrenmitglied ernannt.

Außerdem war Adi Eder 25 Jahre Feldgeschworener.

Gerne war er auch im Gemeindebereich tätig, um Bäume und Hecken zu schneiden. Solange es seine Gesundheit zuließ, war er mit dem Fahrrad in Aschau unterwegs.

Trotz seiner langjährigen Herzkrankheit genoss er bis zuletzt sein Leben, bis er überraschend für immer friedlich einschlief. hpf

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