Ein gelungener Plan B

von Redaktion

Beim Neujahrskonzert des Musikvereins Gars in der Mittelschule Gars unter der Leitung von Gerd Eisgruber bekamen die Musikerinnen und Musiker schon beim Einmarsch viel Applaus.

Gars – Musikvereinsvorsitzender Michael Bernard begrüßte seinerseits die nicht so zahlreich erschienenen Gäste, deren Fernbleiben ganz erheblich dem Wintereinbruch mit zum Teil chaotischen Straßenverhältnissen geschuldet war. Aber auch der Umstand, dass zeitgleich in der Gemeinde drei weitere Veranstaltungen stattfanden, ließ die Anzahl der Besucher schwinden.

Bedauern und Verständnis: Absage der Gäste aus Österreich wegen Schnee

Und: Angekündigt war ein Gemeinschaftskonzert, zu dem als Gast die Musikkapelle aus Dorf an der Pram (Oberösterreich) geladen war und auch zusicherte zu kommen.

Die widrige Verkehrslage bei ergiebigen Schneefällen veranlasste die Verantwortlichen und auch den engagierten Busunternehmer aus Österreich, dazu die Fahrt und damit den Besuch, aufgrund unabwägbarer Risiken abzusagen.

Natürlich mit Bedauern, jedoch mit vollstem Verständnis, nahmen nicht nur die Verantwortlichen des Garser Musikvereins, sondern auch die Gäste der Veranstaltung, diese Entscheidung zur Kenntnis. Einhellig war man der Meinung, dass diese Entscheidung die einzig Richtige gewesen war und freut sich bereits auf einen neuen Versuch im kommenden Jahr.

Jetzt lag es am Musikverein, den Abend alleine zu gestalten und auf die Schnelle einen Plan „B“ zu realisieren, was der Verein gut löste und in aller Eile ein neues Programm zusammenstellte, das nicht minder ein Genuss für die Ohren war.

Neben Blasmusikstücken überzeugte der Verein mit einem Medley über ABBA (ABBA Gold) die Zuhörer und brachte weiter Stücke von Dizzy Stralford, Kurt Gäble, Rudi Fischer und einigen weiteren Komponisten nach Gars.

Als „Karl Moik“ der Garser „Musikszene“ bewies sich in diesem Jahr erneut Pater Ulrich Bednara. Einem Gerücht nach entstand die Idee des aufgeführten „Deutschmeister Regimentsmarsch“ beim Stempeln von Urlaubsscheinen durch den späteren Komponisten des Marsches W.A. Jurek, der seinerzeit den Takt des Stempels als Grundlage für den späteren Marsch verwendet haben soll, wusste Pater Bednara, neben vielen Anekdoten auch über andere Stücken, zu berichten.

Für das leibliche Wohl sorgte auch dieses Jahr wieder der Verein und dessen getreue Helferinnen und Helfer.

Es war ein gelungener Abend, den die Gäste mit viel Beifall quittierten, war es allemal und so bleibt zu hoffen, dass nächstes Jahr das Wetter nicht wieder einen Strich durch die Planungen eines Gemeinschaftskonzertes macht.

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