Evangelische Kirchengemeinde sagt den Ehrenamtlichen Danke

von Redaktion

Waldkraiburg – Es ist inzwischen eine lieb gewordene Tradition in der evangelischen Kirchengemeinde Waldkraiburgs, statt eines Neujahrsempfangs ein Danke-Fest zu veranstalten für die ehrenamtlichen Helfer, die tagtäglich in verschiedenen Lebensbereichen ihre Dienste am Nächsten verrichten. Gewohnt familiär begann es mit dem „Danke- Lied“, intoniert von Matthias Milde an der Orgel und den kleinsten Gottesdienstbesuchern, die ihre Kerzen anzündeten. „Du stellst meine Füße in deinen Raum“ und wir sollen Gottes Spuren in die Welt tragen – mit diesem Motto brachte es Pfarrerin Anita Leonhard zusammen mit Pfarrer Lars Schmidt, Diakon Fred Keilhauer, Vikarin Inga Nun und Beate Moser auf den Punkt: Immer wieder fanden sich auch im vergangenen Jahr in der Gemeinde Christen, die selbstlos ihre Dienste am Nächsten verrichteten.

„Kann man Liebe sehen?“ Von dieser Frage ging Anita Leonhard in ihrer Predigt aus. Liebe gehe durch den Magen, sie könne zudem blind machen, stelle aber auch, laut Paulus in seinem Brief an die Römer, 21 Forderungen, wie die Gläubigen die Liebe Gottes weitergeben sollen. „Und deshalb wird sie sichtbar im Leben der Gemeinde, in den Gruppen, Kreisen, Einzelpersonen und Teams, in denen Unglaubliches geleistet wird und Wunderbares geschieht.“ Sie alle gestalten Gottesdienste, sind im Kirchenvorstand tätig, besuchen Geburtstagskinder, verteilen den Gemeindebrief in der Stadt, wirken in der Asylarbeit oder betreuen die Konfis. Viel Zeit war geopfert worden, aber man hatte auch Belohnung erfahren dürfen durch ein Lächeln oder ein Dankeschön. Besonders erfreut ist man, dass auch in diesem Jahr wieder viele Helfer ehrenamtlich mitarbeiten wollen und zahlreiche Neue dazugekommen sind.

Stellvertretend für alle, die aus Altersgründen, Wegzug oder wegen anderer Aufgaben ihre Dienste beendeten, dankte das Team Hermann Tischler und Manfred Gleim für jahrelangen Einsatz beim „Grünen Gockel“ und Brigitte Dießner beim Krümelgottesdienst.

„Unsere Kirche ist eine Ehrenamtskirche, ein Priestertum aller Gläubigen“, so Pfarrer Lars Schmidt, „wir Schwarzkittel übernehmen dabei „nur“ die berufsmäßigen Aufgaben!“ Dass dieses Gemeinschaftsgefühl in der evangelischen Gemeinde einen hohen Stellenwert besitzt, ja die Lebensqualität steigert, bewies das Beisammensein in der Bunkerkirche. Hervorragend wurden die Ehrenamtlichen vom Pfarr- und Kirchenvorstandsteam bewirtet und mit einer Bilderschau, einem Musik- Quiz und musikalischen Darbietungen unter Regie von Beate Moser unterhal- ten.fis

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