Kraiburg/Taufkirchen – Jetzt geht was in Kraiburg und Taufkirchen: Vertreter des Marktes Kraiburg und der Gemeinde Taufkirchen kamen mit den Verantwortlichen der amplus AG zusammen, um jeweils einen Kooperationsvertrag zum Breitbandausbau in ihrer Kommune zu unterzeichnen. Das war der offizielle Startschuss für diese beiden Projekte. Mit der Entscheidung für den regionalen Breitband-Carrier schlossen die beiden Kommunen ihr jeweiliges Auswahlverfahren.
In Kraiburg verlegt die AG mehr als 23 Kilometer Glasfaserkabel im Marktgebiet. Insgesamt erschließt der Internetanbieter aus dem niederbayerischen Teisnach 29 Haushalte mit Glasfaser bis ins Haus. Die Hauseigentümer beteiligen sich an den Kosten für die Installation der Hausanschlüsse mit einem Zuzahlungsbetrag von jeweils 799,95 Euro pro Anschluss, wie Markus Schmidinger von der Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg mitteilt.
Nach Beendigung des Breitbandprojektes werden an den Glasfaserhausanschlüssen im Erschließungsgebiet Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde und mehr möglich sein.
In der bereits dritten Ausbaustufe verlegt die amplus AG erneut rund vier Kilometer Glasfaserkabel im Gemeindegebiet von Taufkirchen und erschließt somit sieben weitere Haushalte mit einer Glasfaserleitung bis ins Haus. Auch hier beteiligen sich die Hauseigentümer mit einem Eigenanteil von 799,95 Euro an der Erstellung ihres Glasfaserhausanschlusses.
Den Kunden werden hier ebenfalls nach Abschluss der Arbeiten Bandbreiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde und mehr zur Verfügung stehen.
Da der Breitband-Ausbauer für die Herstellung des Anschlusses den privaten Grundstücksbesitz betreten muss, muss mit jedem Eigentümer ein separater sogenannter „Grundstücks- und Gebäudenutzungsvertrag“ abgeschlossen werden. Innerhalb der nächsten Wochen wird die amplus AG alle betroffenen Grundstückseigentümer über den geplanten Projektverlauf informieren.
Die Wirtschaftlichkeitslücken für diese Stufen des Breitbandausbaus belaufen sich in Kraiburg am Inn auf 758164 Euro und in Taufkirchen auf 1596040 Euro. Einen Großteil der Summen, 90 Prozent beim Markt Kraiburg und 80 Prozent bei der Gemeinde Taufkirchen, deckt das Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung ab.msc