Aschau – Alleine hätte er sich den Führerschein nicht leisten können. Doch sie ist wichtig für die berufliche Zukunft des Auszubildenden als Fachkraft im Gastgewerbe. „Ich kann den Gästen ja schlecht sagen, dass sie später frühstücken sollen“, sagt Liebwein. Der junge Mann macht seine Arbeit sehr gerne.
„Es motiviert mich, wenn ich den Gästen einen schönen Tag bereiten kann“, sagt er. Wegen der unregelmäßigen Arbeitszeiten im Gastro-Bereich muss er flexibel sein.
Dies ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln oft nicht möglich. Im Sommer ist er dann mit seiner Ausbildung fertig und kann sich sorglos auf Arbeitsplatzsuche begeben. „Dafür bin ich sehr dankbar.“
„Der Führerschein ermöglicht jungen Menschen nach der Ausbildung, in den Beruf zu kommen“, erklärt Pater Heinz Menz, Direktor der Salesianergemeinschaft. Vor knapp einem halben Jahr hat er daher das auf Spenden basierende Projekt ins Leben gerufen. Voraussetzung ist, dass den Jugendlichen selbst die finanziellen Mittel fehlen und sie die notwendigen Fähigkeiten zum Erwerb der Fahrerlaubnis mitbringen. „Und es ist so schön, zu sehen, dass das Geld und die Mühen bei den jungen Leuten gut investiert sind.“
„Aschau integriert“ kann unterstützt werden durch Spenden oder Patenschaften. Weitere Informationen über das Projekt gibt es bei Pater Heinz Menz, per Mail heinz.menz@donbosco-aschau.de.re