Waldkraiburg – Auch im Jahr 2019 bleibt es bei folgenden vier verkaufsoffenen Sonntagen: Josefimarkt am 17. März, Kunst und Kommerz am 5. Mai, Kirchweihmarkt und Autoschau am 20. Oktober und Selbsterzeugermarkt, Skiflohmarkt und Martinsumzug am 10. November. So hat es der Haupt- und Finanzausschuss auf Antrag der Aktionsgemeinschaft Handel und Handwerk einstimmig befürwortet.
Der DGB hatte die einschlägige Verordnung, die die verkaufsoffenen Sonntage regelt, in einer Stellungnahme abgelehnt. Die Gewerkschaft fordert unter anderem, das Warenangebot der Verkaufsstellen auf den Nahrungsmittelbereich und die Öffnungszeiten auf die Zeiten zwischen 14 und 17 Uhr zu beschränken.
Aus Sicht der Stadt sind die gesetzlichen Kriterien für die Ladenöffnung an allen vier Sonntagen erfüllt. Die geplanten Ladenöffnungszeiten von 12.30 bis 17.30 Uhr sind zulässig.
Er gehe davon aus, dass die Verwaltung geprüft hat, dass die Normen erfüllt sind, so Zweiter Bürgermeister und ehrenamtlicher DGB-Funktionär Richard Fischer. Er stimme der Verordnung deshalb zu.
UWG-Sprecher Dr. Frieder Vielsack fragte an, ob es Zählungen gebe, die belegen, wie attraktiv die Veranstaltungen an den verkaufsoffenen Sonntagen sind. Zahlen gebe es nicht, so SPD-Sprecherin Susanne Engelmann, deren Mann Willi Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft ist. Die Resonanz hänge ganz vom Wetter ab.
Man müsse dem Einzelhandel dankbar sein, dass vier verkaufsoffene Sonntage organisiert werden, findet CSU-Sprecher Anton Sterr. „Es hängt viel Arbeit dran, das sollten wir honorieren.“hg