Vier Fragen an… Karlheinz Stocker

von Redaktion

Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt seit seiner Geburt vor 50 Jahren mit kurzen Unterbrechungen in der Stadt Waldkraiburg: Karlheinz Stocker, der neue Ortsvorsitzende der CSU. Im Jahr 2000 ist er der Partei beigetreten, seit 2017 war er stellvertretender Ortsvorsitzender und kandidierte auch bereits für den Stadtrat. Der ehemalige Mitarbeiter der Stadtwerke wechselte später in den Polizeidienst und ist nach dem Studium für den gehobenen Dienst heute Dienstgruppenleiter bei der Polizeiinspektion Mühldorf. Stocker engagiert sich bis heute in der Pfadfinderbewegung und ist bei der Deutschen Polizeigewerkschaft aktiv.

Herr Stocker, Sie sind seit fast 20 Jahren Mitglied der CSU. Warum?

Weil ich glaube, dass die christlichen Werte, die ich vertrete, bei dieser Partei am besten aufgehoben sind. Es ist die Mischung zwischen Patriotismus und Offenheit für Europa, die mich an der CSU fasziniert.

Sie haben in Ihrer Vorstellungsrede angekündigt, das politische Profil der CSU in Waldkraiburg zu schärfen. Wie wollen Sie das anstellen?

Erstens ist mir eine klare Abgrenzung zur AfD wichtig. Diese Partei muss man in Waldkraiburg auf dem Schirm haben. Zweitens geht es mir darum, dass wir wieder selbstbewusster auftreten in der Stadt, dass die Leute sehen, was die CSU von den Mitbewerbern UWG und SPD unterscheidet.

Bei der CSU Waldkraiburg gilt seit vielen Jahren fast wie ein ungeschriebenes Gesetz, dass der Ortsvorsitzende auch als Bürgermeisterkandidat ins Rennen geht. Haben Sie mit der heutigen Wahl Ihre Kandidatur angemeldet?

Die CSU wird ihren Bürgermeisterkandidaten oder ihre Bürgermeisterkandidatin nominieren, wenn wir es für notwendig halten. Mehr sage ich dazu im Moment nicht.

Wann soll der Kandidat präsentiert werden?

Einen Termin gibt es noch nicht. Aber glauben Sie mir, wir sind gut unterwegs in dieser Sache.

FRAGEN: Hans Grundner

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