20000 Volt-Hochspannungsleitung brennt – Kraiburg ohne Strom

von Redaktion

Eine 20000 Volt-Hochspannungsleitung bei Maximilian brannte am Sonntagnachmittag. Kraiburg musste etwa 45 Minuten ohne Strom auskommen, weil die Hauptleitung für die Stromversorgung der Marktgemeinde betroffen war.

Kraiburg – Ein Hochspannungsmasten brannte und verursachte den Stromausfall. Wo genau – das war für die Feuerwehren aus Kraiburg und Pürten am gestrigen Sonntagnachmittag gegen 13 Uhr gar nicht so einfach zu lokalisieren. Alles, was sie nach der Alarmierung wussten, war, dass ein Hochspannungsmast bei den Innauen brennt, von Funkenflug war die Rede.

Die Trupps stapften durch Schnee und Matsch über einen Acker und fanden den Einsatzort nach kurzer Zeit. Praktisch für solch unzugängliches Gelände und auch Kleinbrände ist das High-Press-Löschgerät, das man tragen kann, wie Kommandant Thomas Wimmer aus Kraiburg erklärt. „An dieser Stelle war es nicht möglich mit dem Tanklöschfahrzeug hinzufahren und den Schlauch auszurollen.“

Altenheim: Personen im Aufzug gefangen

Zwischen Niederndorf und den Innauen bei Maximilian verläuft eine 20-KV-Freileitung über den Inn. Die Leitung führt dann am Masten auf der Seite von Maximilian als Erdkabel weiter. Und da brannten die Kabel am Übergang in die Erde.

Ein Techniker von Eon erdete die Leitung an der nächsten Trafostation und nach telefonischer Rücksprache konnte mit dem Löschen begonnen werden, bestätigt der Kommandant.

„Womit eine Stromleitung gelöscht wird, ob mit Wasser oder Schaum, ist nicht entscheidend, sondern dass die Leitung spannungsfrei ist, bevor gelöscht wird“, so Wimmer. Was die Ursache für den Brand war und wie groß der Sachschaden ist, stand gestern bis Redaktionsschluss noch nicht fest. Unglücklicherweise stiegen just in dem Moment, als der Strom ausfiel, im Altenheim in Kraiburg zwei Personen in den Aufzug und blieben daraufhin stecken.

Der Hausmeister konnte mit Hilfe der Feuerwehr, die auch hier gebraucht wurde, den Aufzug ablassen und die zwei Leute schnell befreien, wie Wimmer berichtet.kla

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