Stute wurde in ihrer Box missbraucht

von Redaktion

Tier musste genäht werden – Polizei ermittelt wegen Verstoß gegen Tierschutzgesetz

Aschau – Eine erschreckende Entdeckung machte eine 27-jährige Pferdebesitzerin am Dienstag, als sie den Stall ausmisten wollte: Ihre Stute blutete am Genitalbereich – offensichtlich hat ein Sodomist ihr einen Gegenstand eingeführt. Die grauenhaften Bilder, die die Verletzungen dokumentieren, ersparen wir den Lesern.

Die junge Frau musste beim Versorgen ihrer Stute feststellen, dass ein unbekannter Täter das Pferd mit einem noch nicht definierbaren Gegenstand penetriert hatte. Dadurch erlitt es schwerwiegende Verletzungen.

„Ihre ganze Scheide war aufgerissen und musste genäht werden“, wie der Vater der Besitzerin den Waldkraiburger Nachrichten erzählt. Eine Tierärztin hat das Pferd versorgt; eine Genesung sei wahrscheinlich, so Polizeichef Georg Deibl. „In der Nachbarschaft wurde einem Pony mal etwas Ähnliches angetan“, so der Besitzer des Tieres, der drei Pferde in einem Paddock-Stall untergebracht hat. Der Täter sei da eingestiegen und in die Box gegangen. „Die anderen beiden Pferde hätten den niemals an sich herangelassen. Der Täter hat das Brave von den Dreien erwischt“, sagt der Mann. Nun werde nachts alles zugeriegelt – was eigentlich nicht der Sinn eines Paddock-Stalles sei.

Es gehe schließlich darum, dass die Pferde raus können in einen Freibereich und nicht eingesperrt seien. Die Sicherheit der Tiere gehe momentan vor. „Wir machen uns Gedanken. Wer tut nur so was?“, fragt sich der Aschauer. „Wir nehmen diesen Fall ernst und ermitteln wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Uns ist daran gelegen, aufzudecken, wer das getan hat“, bekräftigt Polizeichef Georg Deibl. Der Tatzeitraum liegt zwischen Montag, 28. Januar, 20 Uhr, und Dienstag, 29. Januar, 9 Uhr. kla

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