Kraiburg – Nach den erfolgreichen Saisonausstellungen „Hafnereien und Schäfflertänze“ im vergangenen Jahr und „Kraiburger Maler – Maler in Kraiburg“ im Jahr 2017 plant Museumsleiter Franz Genzinger für diesen Sommer wieder eine Sonderausstellung. Der Arbeitstitel „Wie wir ohne Strom spielten“ verspricht Interessantes.
Ist heute Batteriebetrieb oder Stromanschluss für Spielsachen unentbehrlich, gab es in der Kinderzeit der heutigen Senioren nichts dergleichen. Das meiste war selbst gemacht, gebastelt oder genäht. Erst in der Nachkriegszeit kamen mechanische Spielzeuge auf: Eisenbahn oder Klopfervogel aus Blech, die mit einem Schlüssel aufgezogen werden mussten oder die legendäre Dampfmaschine oder der Espitherd. Solche oder alle anderen Spielgeräte, die in etwa zwischen den Weltkriegen und Ende der 1960er Jahre in Gebrauch waren, möchte Franz Genzinger in diesem Sommer im Museum ausstellen.
Daher seine Bitte: Wer solche Spielsachen noch hat, dazu vielleicht eine Erlebnisgeschichte erzählen kann, soll sich bei ihm unter Telefon 08638/887652 melden. Für einen Sommer lang werden die Spielsachen Teil einer interessanten Ausstellung sein. Eröffnung ist am 19. Mai, dem Internationalen Museumstag.re