Waldkraiburg-Ebing – 36 Jahren brachte sich Josef Rödig mit Engagement in der Kirchenverwaltung Ebing ein, 30 Jahre hatte er das Amt des Kirchenpflegers übernommen. Nun schied er aus dem Gremium aus. Im Sonntagsgottesdienst dankte ihm Pater Bernhard Stiegler für seinen jahrzehntelangen Einsatz, wo er vieles zuwege gebracht hat. Dem schloss sich auch Verwaltungsleiterin Sabine Sedlmaier an. Rödig bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und das Vertrauen der Pfarrgemeinde und blickte auf die Baumaßnahmen in seiner Zeit als Kirchenpfleger zurück.
Der künftigen Kirchenverwaltung gehören jetzt Martin Anzinger, Marianne Schiller, Heidi Spiel, Martin Spitlbauer und Monika Rödig an, die nun auch die Funktion des Kirchenpflegers übernommen hat. bac
Drei Fragen an Josef Rödig
Im Gespräch mit den Heimatzeitungen blickt Josef Rödig an seine Zeit als Kirchenpfleger noch einmal zurück.
Welche Baumaßnahmen waren in Ihrer Kirchenverwaltungs-Zeit notwendig?
Zuerst wurde der Parkplatz vor dem Friedhof angelegt, das Kirchendach und die Außenfassade sowie der Turm außen wurden renoviert, der Turmaufgang erneuert und ein neuer Glockenstuhl eingebaut. 1992 standen wir vor der großen Aufgabe, unsere Kirche innen zu renovieren. In diesem Zuge wurden auch die 1961 entfernten Seitenaltäre wieder eingebaut, außerdem ein neuer Ambo und der Volksaltar. Zudem wurde die Heizung angeschafft. Auch die Orgel wurde restauriert. Das Pfarrhaus wurde in den Jahren 1997 und 1998 komplett saniert.
Welche Probleme gab es dabei?
Die größten Schwierigkeiten hatten wir bei den Finanzierungen des neuen Glockenstuhls, des neuen Volksaltars und der Orgel-Restaurierung. Wir mussten dafür viel Eigenleistung aufbringen und nur durch viele und auch großherzige Spenden sowie der Unterstützung durch die Stadt konnten wir die Aufgabe stemmen.
Was wünschen Sie der Pfarrei und der Kirchenverwaltung für die Zukunft?
Die Bürger bitte ich um ihr Gebet für die Pfarrgemeinde, dass sie lebendig bleibt und in unserer Kirche weiterhin Gottesdienst gefeiert werden kann. Das Seelsorgeteam bitte ich, dass sie ‚unsere Kirche im Dorf lassen‘ und wir eine bodenständige bayerische Pfarrgemeinde bleiben dürfen. Der Kirchenverwaltung wünsche ich Gottes Segen und Erfolg.bac