Kraiburg – Seit eineinhalb Jahren ist die Renovierung des Bischof-Bernhard-Hauses fertig. Bürgermeister Dr. Herbert Heiml ist zufrieden mit der Saalbelegung. Einiges müsse sich aber noch einspielen, sagte er bei der Jahreshauptversammlung vom Förderverein Bischof-Bernhard-Haus-Säle.
In der Jahreshauptversammlung vom „Förderverein Bischof-Bernhard-Haus-Säle“ im Gasthof Unterbräu erwähnte Vorstand Gregor Kifinger in seinem Rückblick zahlreiche Veranstaltungen, die im Ort und in der Umgebung besucht wurden. Die Teilnahme beim Jubiläum der Bergwandergruppe, das Starkbierfest und der Stand auf dem Christkindlmarkt zählten dazu.
Er dankte der Gemeinde und Pfarrei für die gute Zusammenarbeit, freute sich über die „eifrig besuchte“ Homepage und über die wachsende Mitgliederzahl, die derzeit bei 95 liegt.
Kassier Hans Schweiger gab ein Minus von 1200 Euro bekannt, darunter waren noch Rechnungen von 2017 zu begleichen. Beim Starkbierfest hielt sich der finanzielle Part die Waage – es ging „eben um“.
„Der Saal ist ja fertig – einiges steckt halt noch in den Kinderschuhen und muss sich erst einspielen und optimieren“, sagte Bürgermeister Dr. Herbert Heiml. „Mit Wolfgang Joschko haben wir nun auch einen technisch versierten Hausmeister bekommen.“ Heiml räumte ein, dass es für die Catering-Betreiber nicht immer einfach sei, für eine „einmalige Großveranstaltung“ genügend Personal zu bekommen. So steht künftig das Hardthaus nicht mehr in vollem Umfang als Caterer zur Verfügung. Gastwirt Sahlstorfer macht weiter als Betreiber, neu dazu kommt das „Sternenzelt-Team“.
Der ideale Weg einer Saalnutzung sollte sein: Nutzer und Gastronom verständigen sich auf einen Termin und klären diesen dann mit der Gemeinde ab; beim kleinen Saal ist die Kirche zuständig. „Diese sollte sowieso über Veranstaltungen informiert werden“, sagte Robert Haider und monierte, dass der „Anmelde-Ablauf“ für Belegungen nicht immer funktioniere. Über den „Belegungsablauf“ wurde noch eingehend diskutiert.
Bürgermeister Heiml erläuterte, dass die Saalbelegung nicht schlecht sei, es brauche noch Zeit. „Im Jahr 2017 fanden zwölf Veranstaltungen statt, obwohl das BB-Haus noch nicht ganz fertig war. 2018 waren es rund 20 Veranstaltungen; auch von außerhalb kamen die Anfragen – etwa für Mitarbeiter-Ehrungen von Firmen oder der Abschlussball einer Tanzschule.“ Heiml regte an, dass der Förderverein in die Richtung gehen soll, verschiedene Veranstaltungen zu organisieren – sodass die Belegung des BB-Hauses weiter zunehme. Gastwirt Stefan Sahlstorfer erläuterte, dass der Gastronomie-Betrieb im BB-Haus für ihn passt: „Mal läuft es besser und mal nicht so gut.“ Als ein Manko und Aufwand sah er, dass er oftmals „einiges an gastronomischer Ausrüstung“ hierher bringen müsse.
In der Vorschau nannte Gregor Kifinger das Starkbierfest am 30. März, das Frühjahrssingen am 4. Mai und im Herbst ist laut Heiml ein volkstümlicher Abend geplant. Der Förderverein ist wieder mit einem Stand am Christkindlmarkt.
Christa Bachmaier