Gars – Drei Bebauungspläne standen im Mittelpunkt der Garser Gemeinderatssitzung. Nach erneuter öffentlicher Auslegung lagen die Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange (Behörden und Verbände) zum Bebauungsplan „Redemptoristenkloster mit Gymnasium Gars“ vor. Das Landratsamt hatte auf die eigene Zuständigkeit hinsichtlich der Regenwasserableitung hingewiesen. Für die südliche Dachfläche des Neubaus wurde eine förderungswürdige Fotovoltaik- oder Solarthermieanlage, für die westliche Seite ein Gründach empfohlen. Die Regierung von Oberbayern wies noch einmal auf den notwendigen Schutz der Bodendenkmäler hin.
Einstimmig beschloss der Gemeinderat, dass diese Stellungnahmen berücksichtigt beziehungsweise eingearbeitet werden. Äußerungen von Bürgern lagen nicht vor. Zu beschließen hatte der Gemeinderat auch über eine Änderung des Bebauungsplans „Volksfestwiese“ im Bereich St.-Ulrichstraße/Lengmooser Straße. Statt der Reihenhausbebauung wird jetzt ein Mehrfamilienhaus mit acht Wohneinheiten ausgewiesen. Bei einer Gegenstimme wurde der Bebauungsplan erneut gebilligt.
Einstimmig beschloss der Gemeinderat das Verfahren zum Bebauungsplan „Marktstraße in Gars“ (wir berichteten) fortzuführen und den Entwurf auszulegen. mün