Christina Pöppel ist neue Vorsitzende

von Redaktion

Jahreshauptversammlung der Frauen-Union – Neuwahlen und Mitgliederehrung – Noch immer große Erwartungen an Frauen

Waldkraiburg – Die FrauenUnion Waldkraiburg hat eine neue Vorsitzende. Christina Pöppel hat bei der Hahreshauptversammlung die Aufgaben von Annegret Weinbauer übernommen.

In ihrem Rückblick auf das Jahr 2018 vermeldete Vorsitzende Annegret Weinbauer einen Mitgliederstand von 79 Frauen, ohne deren Mithilfe die bunte Vielfalt an Aktionen und Angeboten nicht möglich gewesen wäre. So beteiligte man sich am Kreisschießen und am Faschingszug, veranstaltete einen Kinderfasching, feierte den Internationalen Tag der Frau und deren 100-jähriges Wahlrecht oder gestaltete einen Wohlfühltag und die Aktion „Dirndl und Prosecco“ auf dem Volksfest.

In ihrem Kassenbericht verwies Jutta Fischer auf einen Kontostand von 1008 Euro.

Im Mittelpunkt des Treffens standen die Neuwahlen, denn Annegret Weinbauer stellte sich für den Vorsitz nicht mehr zur Verfügung. Christina Pöppel wurde mit eindeutiger Mehrheit neue FU-Chefin. Sie schilderte ihren Werdegang und zeigte die immer noch sehr großen Erwartungen auf, die an die Frauen mit Haushalt, Kindererziehung, Beruf und Karriere gestellt werden. So sei eine intensive Zusammenarbeit unumgänglich. Der Vorsitzenden zur Seite stehen als Stellvertreterinnen Annegret Weinbauer und Claudia Neugebauer. Schriftführerin bleibt Dagmar Greck, Schatzmeisterin Jutta Fischer und die Kasse prüfen Christa Albrecht und Irene Sterr-Unger. Beisitzerinnen wurden Pirina Sabo und Sabine Keilwerth. Als Kreisdelegierte fungieren neben Christina Pöppel Annegret Weinbauer, Jutta Fischer, Dagmar Greck, Conny Reichthalhammer, Claudia Neugebauer, Sabine Keilwerth und Inge Schnabl.

Anschließend ehrte die Vorsitzende fünf Frauen, die seit 25, 30 und 45 Jahren Mitglieder in der FU sind: Conny Reichthalhammer (25 Jahre), Annemarie Deschler (30 Jahre), Eva Köhr (30 Jahre), Susanne Bell (45 Jahre und Gründungsmitglied) und Inge Schnabl (25 Jahre).

Ilse Preisinger- Sontag verwies auf den Welttag der Frauen im März und das Referat von Astrid Leitmann zum Thema „Prostitution“. Im April werde auch, nach einer Vorstellungsrunde der drei Kandidaten, der CSU- Landratsvorschlag präsentiert.

Großes Interesse wurde der Schilderung Claudia Hausbergers über die Aufgaben des Bezirkstages entgegengebracht, dem aktuell zehn Parteien angehören. Als Hauptaufgabe sieht sie die Eingliederung von Menschen mit Behinderung.

Im Landkreis gebe es etwa 1500 Pflegeheimplätze, wovon bei jedem dritten der Bezirk kostenmäßig beteiligt sei. Neu ist seit diesem Jahr die ambulante Pflege, die beim Bezirk liegt. Das sind im Landkreis 53 Personen, die daheim betreut werden, neu seit 2018 ist auch der telefonische Krisendienst.

Er wurde in Oberbayern bisher 24000-mal in Anspruch genommen. Ihren Ausführungen schloss sich ihr Appell an die Frauen an, sich weiterhin in persönlicher und politischer Hinsicht zu engagieren.fis

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