Nachruf

von Redaktion

Jettenbach – Sehr viele Trauernde nahmen am Friedhof in Grafengars Abschied von Cäcilia Jäger, die nach längerer Krankheit verstorben war.

Pater Alois Staudtner zelebrierte mit Pfarrer Meinhold aus Spabrücken das Requiem und nahm die Einsegnung vor. Cäcilie Jäger wurde am 23. Oktober 1928 als zwölftes Kind der Eheleute Bibiana und Josef Kink in Haiming, Gemeinde Rimsting, geboren. Bereits mit 13 Jahren verlor sie ihre Mutter. Nach dem Schulbesuch in Greimharting arbeitete sie bis zur Hochzeit mit Heinz Jäger im Februar 1954 auf dem elterlichen Hof mit. Aus der Ehe gingen die Töchter Angela, Hildegard, Agnes und Monika hervor.

Nach vielen Umzügen erwarb Cäcilia Jäger 1967 das alte „Ziegler-Haus“ in Jettenbach. Im Jahr 1972 konnte das Haus bezogen werden. Von 1968 bis zur Rente war sie im Klinikum Rosenheim beschäftigt. Bei jedem Wetter fuhr sie mit dem Rad zum Bahnhof und dann weiter mit dem Zug. Die Zeit der Zugfahrt nutzte sie, um ihren Hobbys, dem Lesen und Stricken, nachzugehen. Eine große Leidenschaft war ihr Garten, vor allem die Dahlien. Auch ihre alte Heimat, den Chiemgau, hat sie nie vergessen. Oft erzählte sie von Ausflügen auf die Kampenwand. Soweit es die Gesundheit zuließ, unternahm sie viele Pilgerreisen. Die regelmäßigen Gottesdienstbesuche waren für sie sehr wichtig, dem Jettenbacher Kirchenchor gehörte sie fast 30 Jahre an. Gerne nahm sie an den Treffen der Frauengemeinschaft teil. Als es vor drei Jahren nicht mehr möglich war, alleine zu leben, nahm ihre Tochter Angela sie auf, die sie bis zu ihrem Tod am 3. Februar fürsorglich pflegte. Neben den vier Töchtern mit Schwiegersohn trauern neun Enkel und drei Urenkel um ihre „Mutti-Oma“.ste

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