Aschau – Wo geht die Entwicklung Aschaus hin? Werden künftig nach wie vor Einfamilienhäuser benötigt oder vermehrt Wohnungen? Bürgermeister Alois Salzeder (AWG) legte in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats eine Bevölkerungsprognose bis zum Jahr 2042 vor.
Ergebnis: Der Altersdurchschnitt verschiebt sich nach oben. Bis zum Jahr 2027 steigt der Anteil der unter Sechsjährigen auf 228, bis 2042 sinkt die Zahl aber wieder auf 167. Konstant steigt hingegen die Zahl der über 65-Jährigen. 2027 sind es der Prognose nach dem Hildesheimer Bevölkerungsmodell zufolge 729, bis 2042 steigt die Zahl weiter auf 1051. Größte Altersgruppe stellen die 40- bis 65-Jährigen: 2027 mit 1419 Personen, 2042 mit 1290 Personen.
Die Bevölkerungsentwicklung zeigt auch, dass Aschau in den nächsten Jahren noch stark wachsen wird. 2017 lag die Gesamtbevölkerung bei 3186, bis 2032 steigt die Zahl auf 3859 Bürger. Dann aber sinkt die Zahl, 2042 sollen es dann schon nur noch 3791 Bürger sein.
„Es kommen wenig Junge nach“, fasste Bürgermeister Alois Salzeder kurz zusammen. Der Gemeinderat müsse sich auf dieser Basis Gedanken machen, ob künftig mehr Wohnungen oder Häuser in der Gemeinde gebaut werden. „Es zeigt sich die Tendenz, dass Menschen im Alter nicht länger in einem großen Haus leben wollen“, sagte Salzeder auf Nachfrage. hi