Waldkraiburg – Den VfL Waldkraiburg und Thomas Irgmeier verbindet eine lange Geschichte. Schon im Alter von sechs Jahren entdeckte er seine Leidenschaft fürs Turnen, später war er 22 Jahre Leiter der Sparte Turnen, Fitness und Gesundheit. Bei der Jahreshauptversammlung (siehe auch Bericht unten) übergab er sein Amt in jüngere Hände.
Mit Beginn seiner Ausbildung zum Maschinenschlosser geriet der aktive Sport zwar in den Hintergrund, Irgmeier blieb dem Verein aber treu. Im Alter von 26 Jahren kehrte der Sportler an die Turngeräte zurück, im März 1997 übernahm er die Funktionen als Spartenleiter.
Auch seine Familie ist sportbegeistert. Seine beiden jüngsten Kinder im Alter von elf und 13 Jahren sind ebenfalls leidenschaftliche Turner. Seine älteste Tochter (29) ist nicht im Verein aktiv, tut jedoch ebenfalls etwas für ihre Gesundheit. Irgmeiers Ehefrau machte früher Aerobic.
Im Laufe der Jahre machte der Sportler die Fachübungsleiterscheine für Geräteturnen und Kinderturnen. Irgmeier engagierte sich vor allem für die Kleinen: „Bei uns stehen Gesundheit und Fitness im Vordergrund. Turnen bietet die Grundlage für sämtliche Sportarten. Wir wollen den Kids diese Grundlagen vermitteln.“ Der sportbegeisterte 51-Jährige macht selbst am liebsten Bodenturnen und Airtack Springen. Weitere Hobbys sind Motorradfahren und Skifahren.
Die Funktion als Spartenleiter in einem Verein zu haben, sei nicht einfach. „Ohne die tolle Unterstützung meiner Ehefrau Andrea hätte ich all das niemals meistern können. Sie hat mir immer den Rücken freigehalten.“
Irgmeier möchte seinem Sport treu bleiben. Er wird zwar im Verein kürzer treten, doch trotzdem seine schützende Hand über die Sparte des VfL Waldkraiburg halten. „IT und Datenschutz ist mein Job. Deshalb werde ich auch in diesem Bereich den Verein unterstützen. Für meine Nachfolgerin bin ich gerne Ansprechpartner, der ihr mit Rat und Tat zur Seite steht, wenn sie meine Hilfe braucht“, versichert er.
Und wie sieht seine Zeit nach seiner Funktion als Vorsitzender aus? „Ich möchte künftig mehr Freizeitaktivitäten genießen können. Meine Funktionen als Übungsleiter werde ich auch immer mehr reduzieren.“
Was gibt er seiner Nachfolgerin mit auf den Weg? Der ehemalige Spartenleiter ist sich sicher, dass Geduld, Liebe zu dem, was man tut und Ehrgeiz das Erfolgsrezept seien, um einen Verein gut zu führen. „Wenn man etwas nicht mit Liebe macht, geht das nicht.“kme