Hat Nachwuchstrainer Hatkevitch schon bei „Wildcats“ unterschrieben?

von Redaktion

Während der neue Verein bereits die Verpflichtung bekannt gibt, meldet der EHC Waldkraiburg Zweifel an

Waldkraiburg – Es geht hoch her im Streit um die Zukunft des Waldkraiburger Nachwuchseishockeys. Der EV Wildcats, der neue Club, der dem EHC Konkurrenz macht, hat gestern bekannt gegeben, Nachwuchstrainer Sergej Hatkevitch für die Saison 2019/2020 bereits verpflichtet zu haben. Ab Juli soll er diese Aufgabe übernehmen. Der Trainer, der bislang beim EHC Waldkraiburg die Nachwuchsausbildung mitgestaltet hatte, sei von dem neuen Konzept überzeugt worden, so Armin Lorenz, der bei der Gründung des neuen Vereins federführend ist. Die professionelle Vorbereitung, die Organisation in dem neuen Verein und der Tatendrang aller Mitglieder, Eltern und Helfer seien „ausschlaggebend für die Gewinnung des Trainers“.

Ist damit das Tauziehen um den erfahrenen hauptamtlichen Trainer schon beendet? Bei seinem bisherigen Arbeitgeber, der sich die Dienste Hatkevitchs ebenfalls sichern wollte, meldete man Zweifel an. Der Trainer selbst war gestern trotz mehrmaliger Versuche telefonisch nicht zu erreichen.

Eishockey geht nicht ohne Eiszeiten im Stadion. Wer käme da zum Zug, wenn zwei Eishockey-Vereine konkurrieren? Von Seiten des neuen Vereins sei noch niemand an die Stadtwerke herangetreten, so Geschäftsführer Herbert Lechner. Als eingesessener Verein habe der EHC den „ersten Zugriff“. Das „Altrecht“ liege bei den Vereinen, die seit Jahrzehnten im Stadion sind. Nach der Saison werde man sich aber mit allen Nutzern zusammen setzen, um über die Eiszeiten zu reden. Lechner hat ebenso wie Bürgermeister Robert Pötzsch sein Kommen für die Elternversammlung angekündigt, die der EHC-Vorstand am heutigen Mittwoch um 20 Uhr in der Stadiongaststätte angesetzt hat.hg

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