Aschau – Der kaufmännische Jahresabschluss 2017 für die gemeindliche Wasserversorgungsanlage und die Fotovoltaikanlage sowie die Umsatzsteuererklärung liegt vor. Der Bayerische Kommunale Prüfungsverband hat diese erstellt. Wie in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats zu hören war, beläuft sich die Bilanzsumme auf rund 3877000 Euro. Der Jahresverlust beträgt 110460 Euro.
Zum Vergleich: Im Jahr 2016 betrug die Bilanzsumme rund 4009400 Euro, der Jahresverlust lag bei 23160 Euro. Damit hat sich der Jahresverlust bei der Gewinn- und Verlustrechnung um rund 87300 Euro verschlechtert, wie Bürgermeister Alois Salzeder (AWG) informierte. Als Grund für den erhöhten Verlust nannte er die niedrigere verkaufte Wassermenge. „Die großen Firmen haben weniger Wasser benötigt.“
Die verkaufte Wassermenge liegt mit 228295 Kubikmeter unter dem Wert des Vorjahres mit 242100 Kubikmeter. Der Wasserverlust 2017 beträgt 10,23 Prozent, im Vorjahr waren es 4,7 Prozent.
Der erhöhte Verlust kam durch die Sanierungsmaßnahmen Bräuberg und durch Spülungen der Versorgungsleitungen im Industriegebiet zustande.
Einstimmig nahm der Gemeinderat die Jahresbilanz 2017 zur Kenntnis.hi