Aschau – Großzügige neue Räumlichkeiten könnendie Krippenkinder in Aschau genießen. Besonders und keineswegs Standard bei so einem Bau ist der Bewegungsraum. „Dieser Raum ist der meist frequentierte Raum und sehr beliebt. Die Kinder sind glücklich. Er trägt maßgeblich zur physischen und psychischen Entwicklung bei“, sagte Erika Dimarch, die Leiterin der Kinderwelt Mariä Himmelfahrt. Des Weiteren bietet der Garten viele neue Spielmöglichkeiten.
Dimarch beklagte zwar leichte Startschwierigkeiten, so funktionierten beispielsweise anfangs die Bewegungsmelder noch nicht einwandfrei und man stand morgens noch im Dunkeln. Diese Kleinigkeiten wurden oder werden allerdings noch behoben. Die Zahl der Anmeldungen rechtfertigen den Bau der Kinderkrippe und auch die noch folgende Aufstockung des Kindergartens.
Alle Kindergartenplätze sind belegt und bei der Kinderkrippe sind nur noch wenige Plätze frei. Die insgesamt 135 Kinder sind in vier Kindergarten- und drei Kinderkrippengruppen aufgeteilt und werden von 25 Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen betreut. „Alle sind motiviert, in Zukunft wird es auch noch mehr Kooperation zwischen Kindergarten und Kinderkrippe geben“, sagte Dimarch.
Kita-Verwaltungsleiter Fritz Köhler freut sich über die sehr gute Kooperation mit der Gemeinde. „Bei so einem schönen Haus kann man stolz sein, wenn die Trägerschaft übernommen werden kann.“ Die Kita sei die Basis, die Kinder sollen sich wohl fühlen. Köhler lobte das sehr gute pädagogische Personal und Kinderweltleiterin Erika Dimarch, die bei der farblichen Gestaltung des neuen Baus und Dekoration mitgewirkt und tolle Arbeit geleistet habe.
Bürgermeister Alois Salzeder war der Meinung, dass man die Erweiterung der Kinderkrippe sehr gut hingebracht habe. Für die ursprüngliche Planung mit zwei Gruppen wäre der Platz zu knapp geworden, so einigte man sich auf eine Gruppe mit mehr Platz und zusätzlichen Räumen sowie die noch folgende Aufstockung des Kindergartens. Auch der Garten wurde erweitert und wird mit einem neuen Zaun noch vervollständigt.
Salzeder lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Kinderwelt, seiner Meinung nach war es der richtige Weg, der gegangen wurde.
Mit dem guten Geist der Erzieherinnen im Haus ist auch der kirchliche Gedanke allzeit präsent. Salzeders Dank ging auch an die Baufirmen, die gute Arbeit geleistet hätten. Die Kosten beliefen sich am Ende auf 1050000 Euro, davon erhielt man 277000 Euro Förderung vom Freistaat Bayern.
Pater Bernhard Stiegler hatte große Freude, die neue Einrichtung zu segnen. „Die Räume sind großzügig und hell, das steigert die Zufriedenheit und Lebensfreude.“ Stiegler gab den kirchlichen Segen und weihte die neuen Räumlichkeiten.
Im Anschluss konnten die Gäste der Einweihung die Räume besichtigen, bei Fragen war das Kindergartenpersonal behilflich.