Waldkraiburg – Die UWG zeigt klare Kante gegen radikales Gedankengut. Einstimmig haben die Unabhängigen in ihrer Mitgliederversammlung einen entsprechenden Passus in die Satzung aufgenommen: Demnach kann der Vorstand mit Dreiviertel-Mehrheit ein Mitglied ausschließen, dass „offenkundig eine antidemokratische Gesinnung hat und diese über die Medien verbreitet“. Dazu der Vorsitzende Hans Vetter: „Ob links oder rechts ist egal. Wenn etwas auftaucht auf Facebook oder anderswo, wollen wir uns distanzieren.“ Wie Vetter auf Anfrage mitteilte, gibt es keinen konkreten Anlass für diese Ergänzung. Die drei Mitglieder, die die Gruppierung im vergangenen Jahr nach ihrer alten Satzung ausgeschlossen hatte, mussten aus anderen Gründen gehen. Die Satzung wurde auch im Hinblick auf die neuen Regeln der Datenschutzgrundverordnung angepasst.hg