Aschau – Die Zahlen sprechen für sich: 61355 Liter Saft wurden in insgesamt 684,5 Stunden im Mosthaus gepresst. Das war Rekord. Bei der Jahreshauptversammlung des Gartenbauvereins Aschau erwähnte Vorsitzende Gertraud Reiser, dass das Ergebnis das bisherige Spitzenergebnis von 2011 mit 47004 Liter um mehr als 14000 Liter übertreffe.
Der Gartenbauverein hat 333 Mitglieder, ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr. Den Tätigkeitsbericht umrahmte Schriftführer Helmut Stief mit zahlreichen Bildern. Ein Veredelungskurs mit Franz Poller wurde gut angenommen. 190 Palmbüschel und 130 Kräuersträußerl wurden gebunden. Ebenso wurde ein Seniorenfrühstück organisiert und die 25 Bänke im Gemeindegebiet angestrichen. Bei Vorträgen rund ums Thema Garten kamen einige Zuhörer. Auch ein Ausflug mit der Frauengemeinschaft kam zustande. Beim Ferienprogramm trafen sich 19 Kinder in der Gärtnerei Waldwinkel.
Im Mosthaus wurden nahezu alle Äpfel verwertet. Das schlug sich beim Ergebnis nieder. Insgesamt 61355 Liter Saft, gepresst in 684,5 Stunden. „Bei der Menge kamen wir stark an die Grenzen der Gerätschaften“, sagte Reiser. Man wird in diesem Jahr einiges erneuern und optimieren müssen.
Kassier Manfred Bock stellte im Kassenbericht ein Plus von 11128 Euro fest, bedingt durch das gute Ergebnis im Mosthaus. Da die Gerätschaften jedoch stark gelitten haben, müsse man erst einmal sehen, wie viel man in das Mosthaus investieren müsse. Der Kassenstand beträgt 24623 Euro. Die Gesamtausgaben des Gartenbauvereins beliefen sich auf 19372 Euro, die Gesamtausgaben waren 8244 Euro.
Bürgermeister Alois Salzeder dankte dem Gartenbauverein für die Arbeit. Das Saftpressen im Mosthaus war wieder eine gewaltige Leistung.
Anschließend gab es für die Besucher noch Bilder von Helmut Stief zum Thema Feld, Garten und Baum 2018 sowie „Aschau einst und jetzt“ zu sehen. hpf