Technische Probleme vor dem Start

von Redaktion

Adi Ruhaltinger und Teamkollege Ernst Amort bei der Tuareg-Rallye

Kraiburg/Algier – 2400 Kilometer durch Algerien: Adi Ruhaltinger und sein Teamkollege Ernst Amort sind seit Samstag bei der Tuareg-Rallye am Start (wir berichteten). Was die beiden während ihrer Tour erleben, schildern sie zwischendurch an dieser Stelle.

Die letzten Tage vor ihrer Abreise war eine nervenaufreibende Zeit für das Pircher-Racing-Team: Denn bis zu ihrem Start bei der Tuareg-Rallye in Algerien lief nicht alles so glatt wie geplant. Einige kleine technische Probleme bereiten Adi Ruhaltinger und seinem Teamkollegen Ernst Amort vor ihrem Start Sorgen. Dazu kam, dass ihr Mechaniker am Austragungsort des Rennens sie kurzfristig im Stich gelassen hatte. „Wenn wir in Algerien ankommen, müssen wir noch ein bisschen an unserem Fahrzeug herumschrauben, aber das kriegen wir beide schon hin“, erklärte Ruhaltinger wenige Tage vor seinem Abflug. Trotz allem sah er positiv dem Rennen entgegen, denn ihr Ziel ist es, zu gewinnen.

Von München aus ging es mit dem Flieger nach Algier. Am Freitag landeten sie und waren sichtlich erstaunt, dort so viele bekannte Gesichter aus früheren Rennen wiederzusehen. Samstag ging es schließlich in Richtung Wüste. Im Camp angekommen, hieß es erst einmal Abnahme und Überprüfung des Fahrzeugs für die anstehende Rallye.

Am Sonntag ist schließlich der Startschuss im Camp Taghit. Vor den beiden Extremsportlern liegt nun die erste Etappe ihrer Rallye. Eine etwa 190 Kilometer lange Strecke aus kurvigen Pisten und Salzseen heißt es zu bewältigen. Ihre erste Route führt sie entlang des Oued Zouzfana, einem Fluss der durch die algerische Sahara läuft. Insgesamt beträgt die Rennstrecke 2400 Kilometer, die bis Samstag unfallfrei und in Bestzeit bewältigt werden muss.kme

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