Stadt fordert mehr Stellplätze an Schulen

von Redaktion

Steigender Bedarf durch Lehrer und Schüler: Richtzahlen in Satzung werden erhöht

Waldkraiburg – Die Stadt passt in ihrer Stellplatzsatzung die Richtzahlen für die Stellplätze an Schulen an und reagiert damit auf den steigenden Bedarf durch mobile Lehrer und Schüler über 18 Jahren. Hintergrund für die Anpassung sind die bevorstehenden Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen an mehreren Schulen. Am Gymnasium, an der Diesel-Grundschule, an der Liszt-Mittelschule und am Förderzentrum stehen größere Veränderungen an.

Einstimmig hat der Stadtrat folgende neuen Richtzahlen befürwortet:

Grundschule: zwei Stellplätze je Klasse (bisher 1,5 Stellplätze je Klasse).

Sonstige allgemeinbildende Schulen sowie Berufs- und Fachschulen: drei Stellplätze je Klasse, zusätzlich ein Stellplatz für je drei Schüler über 18 Jahren (bisher zwei je Klasse und einer pro fünf Schüler über 18).

Kein Änderungsbedarf sieht die Stadtverwaltung bei folgenden Schulen:

Förderschule: wie bisher ein Stellplatz je 15 Schüler.

Volkshochschule/Erwachsenenbildung: ein Stellplatz je zwei Kursplätze (wie bisher).

Die höheren Richtzahlen führen zu einem größeren Flächenverbrauch und höheren Kosten, so Carsten Schwunck, Leiter der Bauabteilung in der Sitzung des Bauausschusses. Die Ausschussmitglieder waren sich einig, dass es keine Alternative gibt. Stadträtin Margit Roller verwies auf die Veränderungen durch den Wechsel vom G8 auf G9.

Am Gymnasium ist geplant, den zusätzlichen Bedarf durch eine Tiefgarage zu decken, die im Zuge der Erweiterung vorgesehen ist. Auch im Schulzentrum an der Dieselstraße werden durch die Aufstockung der Grundschule und den Schultausch zwischen Förderzentrum und Liszt-Mittelschule deutlich mehr Parkflächen ausgewiesen beziehungsweise errichtet werden müssen.

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