Betten beziehen und Tisch eindecken

von Redaktion

Ministerialdirektor Dr. Markus Gruber ging im Hotel Don Bosco in die Lehre

Aschau – „Der macht sich gar nicht so schlecht“, sagt Auszubildende Luisa Keil (19) über die Fähigkeiten von Dr. Markus Gruber. Der Gast vom bayerischen Sozialministerium für Arbeit, Familie und Soziales ist im Hotel Don Bosco im Berufsbildungswerk Don Bosco Aschau gut beschäftigt worden. Er durfte Betten beziehen, wurde von einer Auszubildenden angeleitet, wie man richtig einen Tisch eindeckt und Servietten faltet.

Anlässlich des Josefstags kamen er und Dekan Pfarrer Franz Eisenmann nach Aschau und lernten die Einrichtung und die Arbeit der Auszubildenden kennen. Der Josefstag ist nicht nur der Gedenktag des Schutzpatrons der Arbeiter und Ziehvater Jesu. Es ist zudem ein bundesweiter Aktionstag, bei dem Vertreter aus Politik und Kirche zusammenkommen, um die Jugendarbeit, insbesondere die Jugendberufshilfe, in den Mittelpunkt stellen.

„Es ist eindrucksvoll, wie der Auftrag Don Boscos, die Menschen in ihrer Gesamtheit anzunehmen, hier ernstgenommen wird. Und wie Don Bosco Aschau unterschiedliche Angebote bereitet, sodass die jungen Menschen ihren Platz im Leben finden“, lautet das Fazit des Ministerialdirektors.

Auch der stellvertretende Dekan Eisenmann war von dem Tag beeindruckt. „Man lernt hier wirklich, was hinter der ganzen Arbeit im Hotelbetrieb steckt. Und es lohnt sich, insgesamt zu zeigen, was in Don Bosco Aschau alles für junge Menschen getan wird.“

Neben dem praktischen Teil gab es auch ein Gespräch mit den Reha-Vertretern der Einrichtung. Hier konnten die Gäste und junge Menschen sich gegenseitig Fragen stellen. Was bewegt die Jugendlichen? Wie sieht der Alltag im Ministerium aus? Wie kann man junge Leute für Politik begeistern? „Es ist spannend, einen anderen Blickwinkel zu bekommen“, erklärt die Auszubildende und Reha-Vertreterin Katharina Parhofer (22). Die Einrichtung Don Bosco Aschau hat zum ersten Mal beim Josefstag mitgewirkt. Der salesianische Direktor Pater Heinz Menz zieht ein positives Fazit: „Es war schön, die Begegnung zwischen Politik, Kirche und unseren Jugendlichen zu ermöglichen.“ Und auch Luisa Keil ist froh: „Ich war zuerst ein wenig aufgeregt. Aber so lernt man auch viel über sich selbst. Und wenn man anderen vermitteln kann, was man selbst schon weiß, ist das ein positives Gefühl.“re

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