Nachruf

von Redaktion

Taufkirchen – Der Lebensweg von Erna Becher begann in Taufkirchen, führte sie aber dann bis in den Westerwald und endete jetzt wieder in ihrem geliebten Heimatort. Hier fand sie ihre letzte Ruhestätte. Der Vorach ist ihr immer Heimat geblieben und als sie nach mehr als 40 Jahren wieder heimkam in ihr Elternhaus und seitdem bei ihrer Schwester Christl Haas wohnte, fühlte sie sich wieder heimisch.

Geboren wurde sie am 6. März 1936 in Vorach, dort wuchs sie mit fünf Geschwistern auf. Nach der Schulzeit besuchte sie die Hauswirtschafts- und Nähschule. Als junges Mädel fand sie im Hotel Post in Wiessee eine Anstellung als Bedienung, später war es wohl ein Wink des Schicksals, als sie nach Wallgau wechselte. Dort lernte sie Karl-Josef Becher kennen und lieben.

Mit ihrer Heirat im Jahr 1963 übersiedelte sie mit ihm in den Westerwald. Das Eheglück wurde mit der Geburt von Sohn Andreas und Tochter Verena gekrönt. Für ihre fünf Enkel war sie die beste Oma. Als Tochter Verena nach Oberneukirchen übersiedelte, verließ auch sie mit ihrem Gatten das Rheinland und kam in ihren Heimatort zurück. Im Ruhestand waren ihr die Blumen und der Gemüsegarten eine beliebte Beschäftigung, aber auch das Kreuzworträtseln gehörte zu ihrem Alltag. Das Schönste für sie war es aber immer, wenn die Familie zu Besuch kam. In den letzten Jahren war sie besonders für ihren Gatten eine wertvolle, große Stütze.

Das Jahr 2018 war immer wieder mit Krankheiten und Krankenhausaufenthalten gezeichnet und so freute sie sich als gläubige Christin immer, wenn Pfarrer Michael Seifert oder Pfarrvikar Emmeran Hilger zu Besuch kamen. Jetzt starb sie wohlvorbereitet, aber doch unerwartet für ihr Familie.fim

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