Kraiburg – Die Premiere war erfolgreich, jetzt steht das zweite Kraiburger Starkbierfest in den Startlöchern: Am Samstag, 30. März, geht es um 19 Uhr im Bischof-Bernhard-Saal los. Dann spielt die Blaskapelle auf, um 20 Uhr beginnt das Programm. Einlass ist ab 18.30 Uhr.
Schon die „Feiawehr-Kapelln“ mit ihrem „Kommandanten“ Sebastian Heiml wird Begebenheiten aus der Marktgemeinde ebenso wie das Landkreis-, Bundes- oder Weltgeschehen „auf die Schippe nehmen“. Auch der „Fastenprediger“, der in Kraiburg als Postbote unterwegs ist, hat seinen Auftritt zugesagt. Peter Esterer schlüpft wieder in seine Dienstkleidung als langjähriger Briefträger. Auch ein Masskrug-Stemmen und eine Verlosung stehen auf dem Programm. Für das leibliche Wohl ist mit Starkbier sowie kalten und warmen Speisen bestens gesorgt.
Der Kartenvorverkauf läuft im Sportheim: Montag bis Freitag jeweils ab 16 Uhr.bac
„Auf alle Fälle kommt mein Vater dran“
Herr Heiml, wie ist es Ihnen bei Ihrem letztjährigen Auftritt ergangen?
Das erste Mal als Derbleckerer vor großem Publikum zu stehen – da war ich natürlich schon sehr nervös. Zudem war die Planung des Starkbierfestes damals auch sehr kurzfristig, so hatten wir wenig Zeit zur Vorbereitung. Aber es ist doch ganz gut gelaufen, wie wir aus dem Fazit hören konnten.
Wie läuft es heuer – passt es mit der FeiawehrKapelln?
Dass es wieder ein Starkbierfest gibt, war ja diesmal schon früher geplant. So hat man eine längere Vorbereitungszeit und hält schon das ganze Jahr über Augen und Ohren offen. Der Feinschliff kommt natürlich immer zum Schluss. Da ich für die Texte verantwortlich bin, bringe ich die Musik-Vorschläge beim Vorstand Josef Wilhelm ein. Zusammen wird dann der musikalische Part der Kapelle ausgemacht. Die sind dafür offen – so werden wir auch heuer wieder die passenden Liadl finden.
Wie gehen Sie beim Derblecken damit um, dass der Vater Bürgermeister ist – also auch was abbekommen muss?
Starkbierfest und privat wird hier natürlich getrennt – wobei ja Kinder doch kritisch sind oder sein dürfen. Auf alle Fälle kommt auch mein Vater dran – er wird nicht verschont! Ebenso müssen auch andere Personen aus dem öffentlichen Leben darunter leiden. Wer Genaueres wissen will, der muss zum Starkbierfest kommen!bac