Nachruf

von Redaktion

Kraiburg – Unter großer Anteilnahme wurde Irmgard Schiller auf dem Friedhof in Maximilian beigesetzt. Die allseits beliebte Irmgard erblickte 1938 in Wörth bei Ebing das Licht der Welt und wuchs als fünftes von zwölf Kindern auf.

In Ebing besuchte sie auch die Grundschule und die allgemeine Berufsschule, anschließend die Hauswirtschaftsschule in Mühldorf. 1961 heiratete sie Johann Schiller aus Maximilian, mit dem sie neun Kinder bekam. Ein großer Schicksalsschlag für Irmgard Schiller war der Tod von Sohn Peter im Jahr 1990.

Obwohl Irmgard Schiller auf dem Sagmeister-Hof in Maximilian immer eine Menge Arbeit hatte, lebte sie bescheiden und war dankbar für all das, was sie hatte. Die regelmäßigen Familientreffen waren eine willkommene Abwechslung für sie.

Sehr wichtig waren ihr, die immer der Mittelpunkt der großen Familie war, die 17 Enkel und fünf Urenkel.

Am Kirchweihsonntag des vergangenen Jahres kam Irmgard Schiller aufgrund mehrerer Krankheiten ins Krankenhaus, musste auch ihren 80. Geburtstag in der Klinik feiern und verbrachte anschließend die letzten Wochen ihres Lebens im Kraiburger Seniorenzentrum St. Nikolaus.

Ihren Lebenswillen hat Irmgard Schiller nie aufgegeben, erholte sich immer wieder von ihren Krankheiten, bis sie letztendlich doch die Lebenskraft verließ und sie im Beisein ihrer Familie friedlich verstarb. rgr

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