Nachruf

von Redaktion

Taufkirchen – Der Tod von Annemarie Bichler kam völlig unerwartet, im Alter von 76 Jahren endete ihr Lebensweg. Die Frahamer Annemarie war Bäuerin mit Leib und Seele, sie liebte den Garten und war eine vorzügliche Brotbäckerin. Besonders liebte sie es aber, sich mit ihren Geschwistern zu treffen und mit ihnen Ausflüge zu unternehmen. Für eine Ahnenforschung reisten sie bis in die Schweiz. Immer eine offene Tür fanden auch die Jäger auf dem Frahamerhof, auch nach dem Tod ihres Gatten, der selbst ein passionierter Jäger war. Ihr Elternhaus war der Lacknerhof in Ensdorf, dort erblickte sie am 10. Februar 1943 das Licht der Welt und wuchs dort mit drei Geschwistern auf. Nach der Schulzeit kam sie auf einen Lehrbetrieb nach Feldkirchen-Westerham, musste aber nach dem frühen Tod ihres Vaters wieder nach Hause, da sie in der elterlichen Landwirtschaft gebraucht wurde. Neben der Arbeit legte sie noch die Meisterprüfung in der ländlichen Hauswirtschaft ab. Mit ihrer Heirat mit Georg Bichler zog sie 1968 auf den Unterfrahamerhof, gemeinsam bewirtschafteten sie ihn bis zur Übergabe an Sohn Georg im Jahr 2003. Mit viel Liebe war sie immer für ihre Töchter Anita, Rosi und Susanne und Sohn Georg da. Für ihre sieben Enkel war sie immer die gute Oma. Mehrere Jahre war sie zweite Ortsbäuerin und Mitglied beim Gartenbauverein. fim

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