Zwei Neue beim Kreisjugendring

von Redaktion

Frühjahrsvollversammlung: Finanziell geht es wieder in ruhige Fahrwasser

Waldkraiburg – Der Personalwechsel von zwei Teamkollegen bewegte das Team des Kreisjugendrings (KJR) im vergangenen Jahr. Raimund Rendl und Andrea Lübben hatten das Team verlassen. Die vorübergehende Lücke wurde vom Team mit Mehrarbeit aufgefangen. Nun stiegen Sozialpädagogin Christina Winkler und die pädagogische Fachkraft Aenne Kerber neu ein.

Veronika Schneider, Vorsitzende des KJR, gab bei der Frühjahrsvollversammlung einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2018. Sie nannte die Aktivitäten, wie die Feierlichkeiten zum 70. Jubiläum, die Jugendbegegnung in Griechenland, Kinderstadt, Flüchtlingsarbeit und Hörarena und gab einen Ausblick auf die Italienfahrt 2019. Daneben wird es ein Tanztheater und Workshops wie Yoga, Hip-Hop und Kosmetik zum Selbermachen geben. Auch eine Kinderstadt ist wieder geplant, diesmal in Heldenstein.

Geschäftsführerin Kristin Hüwel gab einen Überblick über die Jahresrechnung des KJR. Sie erläuterte Einnahmen und Ausgaben. Die beiden unbesetzten Stellen machten sich auch hier bemerkbar in den zweckgebundenen Zuschüssen und in den Personalkosten.

In seinem Grußwort betonte Landrat Georg Huber, wie wichtig es sei, dass die Verbände gut verankert seien und ging auch auf die Flüchtlingsarbeit ein. Vermehrt würden Familien kommen, da ginge es darum, die Kinder einzugliedern. „Der Landkreis Mühldorf hat mit den Flüchtlingen ganz wenig Ärger.“ Wenn der KJR die Kinder mitnehme, sei das für das Landratsamt ein gutes Zeichen. „Dafür geben wir auch Geld aus.“

Den Haushalt 2019 stellte Kristin Hüwel vor. Insgesamt ginge es hier nach einer unruhigen Zeit nun in ruhige Fahrwasser. Externe Fördermittel von 124900 Euro kämen über unterschiedliche Projekte herein. „Wir sind stolz darauf, damit eine gute Kinder- und Jugendarbeit bieten zu können“, sagte Hüwel.

Der Haushalt 2019 wurde von der Versammlung einstimmig angenommen.sn

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