Taufkirchen – Die Taufkirchner Jagdgenossen trafen sich zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen. Hilarius Häußler stellte sich dabei als Zweiter Vorsitzender nicht mehr zur Wiederwahl.
Vorsitzender Hans Huber berichtete über das Verbissgutachten. Darin wurde festgestellt, dass der Abschussplan mit 320 Stück Rehwild gleich bleiben kann. Huber teilte ebenso mit, dass wieder Schwarzwildschäden auftreten. Außerdem wurde Stefan Forstner die Jagdberechtigung im Revier von Sepp Forstner erteilt. Der Jagdpächter teilte mit, dass 2018 100 Stück Rehwild erlegt wurden, insgesamt in den drei Jahren 313 Stück. Er sprach auch das Schwarzwildproblem an, das besonders die Jägerschaft vor extreme Probleme stelle.
Die Mitglieder befürworteten einstimmig den Zuschuss für die Dorfhelferinnen in Höhe von 115 Euro, ebenso dass die Jagdgenossenschaft BBV-Mitglied bleibt.
Zum Dank für die Arbeit überreichte der Vorsitzende dem scheidenden Stellvertreter Hilarius Häußler einen kleinen Mammut-Baum. Huber kündigte fürs Frühjahr wieder einen Waldbegang an.
Revierförster Wolfgang Mayer sprach über aktuelle Waldprobleme. Er sprach die Vergrößerung der Pflanzabstände an, damit schnell wachsende Bäume zwei Jahre später zwischengepflanzt werden können. Mayer empfiehlt, keine Monokulturen zu pflanzen, da jeder Baum seinen eigenen Schädling habe. Auch sollte beim Abholzen etwas Todholz stehen und einige Asthaufen liegen bleiben, um besonders den Feinden von Baumschädlingen Unterschlupf zu bieten. Es sei nachgewiesen, dass sterile Wälder besonders den Borkenkäferbefall fördern. fim