Unterreit – In der Versammlung standen Wahlen im Mittelpunkt. Unter der Wahlleitung von Bürgermeister Gerhard Forstmeier bestimmten die Mitglieder Michael Forster zum Ersten Vorsitzenden, ihm zur Seite steht zukünftig Johann Ortner junior als Stellvertreter. Kassier bleibt Reinhard Kinzner, das Amt des Schriftführers übernimmt Konrad Obergröbner.
Der Bericht von Kommandant Werner Huber machte deutlich, wie oft die Feuerwehrmänner Freizeit für den Dienst am Nächsten opfern. Zu insgesamt 28 Einsätzen rückte die Wehr aus, dazu stand die Prüfung zum Leistungsabzeichen „Wasser“ für die aktiven Feuerwehrler auf dem Jahresplan und als freiwillige Helfer beteiligte sich die Grünthaler Wehr in Marktschellenberg während der Schneekatastrophe. Heuer stehe die Prüfung zum Leistungsabzeichen „Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ an, kündigte der Kommandant an.
Jugendwart Thomas Karl verwies in seinem Bericht auf Übungen der Jungfeuerwehrler, einer Löschwassersuchwanderung und der Teilnahme am Wissenstest sowie die Truppmannausbildung. Atemschutzführer Konrad Karl war mit seinen Atemschutzträgern bei zwei Einsätzen vor Ort. Die Wehr verfügt laut Karl zur Zeit über 20 Atemschutzträger.
Der scheidende Vorsitzende Moosmeier hielt einen Rückblick auf die kulturellen Aktivitäten der Wehr. Das Gartenfest und die Christbaumversteigerung hätten die Vereinskasse aufgerüstet. Der Vereinssäckel, so Kassier Reinhard Kinzner, sei besonders durch die Reparatur des Rüstfahrzeuges „etwas dünner geworden.
In ihren Grußworten würdigten Stellvertretender Landrat Günter Knoblauch und Kreisbrandrat Harald Lechertshuber „den großen Einsatzwillen“ der Wehr, und sie wünschten ihr auch weiterhin eine glückliche Hand bei allen Einsätzen. Martin Söll fragte beim Kreisbrandrat an, ob für die Grünthaler Wehr Ersthelferausbildungen möglich seien, da es oftmals länger dauere, bis Notarzt oder Rettungskräfte eintreffen würden. Dies sei schwierig, sagte Lechertshuber, „da es keine finanzielle Unterstützung seitens des Staates oder Landkreises gibt und die Ausbildung sehr kostspielig und aufwendig ist“.