Haushalt abgesegnet

von Redaktion

Keine Diskussion, keine Anregungen: Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung den Haushalt 2019 und den Finanzplan 2018 bis 2022 einstimmig abgesegnet. Eine leichte Aufgabe für das Gremium, denn die Gemeinde hat keine Schulden.

Aschau – Im Gegensatz zu manch anderen Gemeinden muss Aschau nicht jeden Euro zweimal umdrehen, bevor sie ihn ausgeben. Schulden gibt es hier nicht, gleichzeitig hat die Kommune ein großes Rücklagenpolster. Zu Beginn des Jahres waren es knapp 9,4 Millionen Euro.

Insgesamt hat der Haushalt ein Gesamtvolumen von 13629500 Euro – im Vergleich zum Vorjahr rund 2664200 Euro weniger. Im Verwaltungshaushalt sind 9999000 Millionen Euro eingeplant (Vorjahr: 8603700), im Vermögenshaushalt 3630500 Euro (Vorjahr 7690000 Euro).

Zu den wichtigsten Einnahmen im Verwaltungshaushalt zählen laut Kämmerer Matthias Bönisch die Gewerbesteuer mit 4,8 Millionen Euro und die Einkommenssteuerbeteiligung mit 2050000 Euro. Über Benutzungsgebühren rechnet die Gemeinde noch mit Einnahmen von 660000 Euro. Schlüsselzuweisungen gibt es für die Gemeinde aufgrund der günstigen Steuerkraft nicht.

Die Kreisumlage fällt hingegen hoch aus: Für 2019 sind 3,95 Millionen Euro eingeplant, 2018 lag der Ansatz noch bei 2,96 Millionen Euro. Die Personalausgaben steigen nur gering auf 1,434 Millionen Euro (Vorjahr 1,348 Millionen Euro). Die Ausgaben für den Verwaltungs- und Betriebsaufwand sinken auf 1,585 Millionen Euro. Die Gewerbesteuerumlage liegt bei 1110000 Euro.

Die Zuführung zum Vermögenshaushalt beträgt 83700 Euro, außerdem werden der Rücklage 2004300 Euro entnommen. Damit reduziert sich diese bis zum Jahresende auf 7369322 Euro. Schulden hat Aschau keine. Rund drei Millionen Euro hat Kämmerer Matthias Bönisch für den Grunderwerb für ein Gewerbegebiet vorgesehen. 975000 Euro sollen für den Grunderwerb für Bauland ausgegeben werden. Die Aufstockung der Kinderwelt Mariä Himmelfahrt schlägt mit 850000 Euro zu Buche. Für die Baugebiete „Jettenbacher Straße“ und „Wiesengrund II“ fallen insgesamt 620000 Euro an. Die Feuerwehr bekommt einen Ersatz für das Tanklöschfahrzeug, 400000 Euro bezahlt die Gemeinde. Für den Breitbandausbau fallen 422000 Euro an.

Die Gemeinde richtet hinsichtlich ihrer Investitionen den Blick schon in die Zukunft. Im Finanzplan für 2018 bis 2022 sind für einen Umbau oder Neubau des Rathauses 1,1 Millionen berücksichtigt. Auch die Aufstockung der Kinderwelt Mariä Himmelfahrt ist mit 860000 Euro zu finden. Für den geplanten Kunstrasenplatz sind 400000 Euro vorgesehen. Auch die Sanierung der Lehrerwohnhäuser ist geplant, wofür eine Million Euro berücksichtigt ist. Auch beim Straßenbau warten auf die Gemeinde noch einige Arbeiten. 700000 Euro sind eingeplant für die Erneuerung der Eisenbahnbrücke, für den Umbau der Straßenführung der Brücke Klugham 550000 Euro.

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