Es ist ein Fall, den man sich nicht vorstellen will: Eine Leckage an der Pipeline zwischen Jettenbach und Gars. Ölhaltige Stoffe werden freigesetzt und treten in die benachbarten Bäche und in den Innverlauf ein. 170 Einsatzkräfte aus den Bereichen Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Brand- und Katastrophenschutz sowie Fachberater von der OMV Deutschland probten zum Glück nur den Ernstfall. Um genau auf diesen vorbereitet zu sein, richteten am Samstag das Landratsamt und die OMV eine Ölwehrübung aus. Die OMV Deutschland betreibt eine Produktenpipeline (Heizöl EL, Diesel und Flugturbinentreibstoff) von Burghausen über München zum Flughafen Erdinger Moos. Von Wasser und zu Land aus arbeiteten die Retter Hand in Hand. Vom Boot aus brachten die Aktiven die Ölschlängel in Position und errichten eine Ölsperre auf dem Inn. Nur so lässt sich auch im Ernstfall das Ölgemisch aufnehmen und entsorgen, um die Umweltbelastung möglichst gering zu halten.Fotos fib/eß