Waldkraiburg – Das Wohngebiet am Florian-Geyer-Weg im Norden der Stadt soll behutsam nachverdichtet werden. Ein Problem ist dabei, dass die bestehenden Zufahrten sehr schmal sind und nur die nördliche Zufahrt an der Straße eine Fläche bietet, um Mülltonnen aufstellen zu können. Weil sich das Eisstadion in der Nähe dieses Wohngebiets befindet, muss ein Schallgutachter bei der Planung hinzugezogen werden.
Die Stadt hat zwei Bebauungsvarianten ausarbeiten lassen und den Grundeigentümern vorgestellt:
• Variante 1: Im Norden sind zwei Einzelhäuser und Doppelgerage mit Satteldach vorgesehen. Die Giebelseite ist zur Eissporthalle hin ausgerichtet. Im Süden des Gebiets ist ein Dreispänner, nördlich davon Garagen mit Pultdach oder Flachdach. Ein Satteldach ist hier nicht möglich, weil die Garagendächer ein Nachbargrundstück zu sehr verschatten. Diese Variante braucht sehr viel Erschließungsfläche.
• Variante 2: Im Norden und Süden sind jeweils ein Doppelhaus mit Doppelgarage (Satteldach) vorgesehen. Diese Variante braucht nur sehr wenig Erschließungsfläche. Und: Im Norden sind die großen Gärten nach Süden ausgerichtet.
Nähe zum Eisstadion
wirft Probleme auf
Die Grundstückseigentümer haben sich auf Empfehlung der Verwaltung für die lockerere Bebauung der Variante 2 entschieden.
Einstimmig hat der Stadtentwicklungsausschuss diese Variante in seiner jüngsten Sitzung abgesegnet. CSU-Fraktionssprecher Anton Sterr favorisiert diese Variante nicht zuletzt deshalb wegen der Entfernung der Bebauung zur Eissporthalle. Je weiter weg das Stadion sei, desto wahrscheinlicher werde es, dass es zu keinen Einsprüchen wegen des Immissionsschutzes kommt. hg