Gars – Das Garser Volksfest in Au am Inn wirft seine Schatten voraus. Wie Bürgermeister Norbert Strahllechner (FWG) in der Gemeinderatssitzung mitteilte, sehe er die Vorbereitungen zum Garser Volksfest in Au derzeit sehr positiv.
Kosten für den Wirt sind gestiegen
Zu klären sei aber noch ein Anliegen der Festwirtfamilie Hanetzok, die beantragt habe, das Musikende in der Zeltdisco um eine halbe Stunde hinauszuschieben und wie das Ausschankende auf 2.30 Uhr zu legen. Hintergrund sei, so Strahllechner, dass der Wirt nach eigenen Angaben beim Zeltbetrieb ein „Minus“ mache, das nur durch den Discobetrieb kompensiert werden könne.
Der Wirt habe zudem für reguläre Kosten im Rahmen des Sicherheitskonzepts und für das Ersthelferpersonal, das nicht mehr durch das Rote Kreuz gestellt werde, sowie für die Haftpflichtversicherung aufzukommen.
Bürgermeister Strahllechner sprach sich dafür aus, das Musikende wie beantragt hinauszuschieben, auch wenn die Verwaltung der Gemeinde Sicherheitsbedenken angemeldet habe, die er allerdings nicht teilen könne. Er halte diese Änderung für sinnvoll und gerechtfertigt, zumal die Gemeinde Gars sich in den letzten drei Jahren genau an die vereinbarten Vorgaben des Sicherheitskonzepts des Landkreises gehalten habe, während diese durch andere Städte und Gemeinden umgangen worden seien.
Schließlich wurde folgende Regelung einstimmig verabschiedet: Im Festzelt ist Musikende um 23.30 Uhr, Ausschankende um 23.45 Uhr, Sperrzeit 0.30 Uhr. Für den Barbetrieb gilt: Musikende um 2 Uhr, Ausschankende um 2.30 Uhr, Sperrzeit 3 Uhr, und für die Zeltdisco gilt, wie vom Festwirt beantragt: Musikende um 2.30 Uhr, Ausschankende ebenfalls um 2. 30 Uhr, Sperrzeit 3 Uhr.