Taufkirchen – Es war vor allem ein Rückblick auf ihre Kindheit und Jugendzeit mit ihren Schwestern, die die „Mitterreiter Betty“ an ihrem 80. Geburtstag besuchten. Viele Erinnerungen an das damalige Leben wurden wieder wach, als die fünf Geschwister miteinander in Asbach aufwuchsen. Als Barbara Holzner erblickte die Jubilarin das Licht der Welt. Nach der Schulzeit in Pürten, jeden Tag mussten vier Kilometer zurückgelegt werden, blieb die Betty zu Hause auf dem elterlichen Hof. Sie hatte dabei besonders die Liebe zu den Rössern entdeckt. Nach der Heirat im Jahr 1966 mit Franz Guggenbeger aus Reit wurde sie eine Taufkirchnerin. Tochter Barbara und Sohn Franz bereicherten das Eheglück. Neben der Mutterrolle beanspruchte sie die Bewirtschaftung des Hofes sehr, da ihr Gatte berufstätig war und sie oft auf sich allein gestellt war. Gemeinsam wurden Haus und Hof modernisiert und später an Sohn Franz übergeben. Die Familie vergrößerte sich im Laufe der Zeit um fünf Enkelkinder. Schwer zu tragen hatte die Jubilarin am Tod ihres Gatten im Jahr 2013. Ihren Ruhestand genießt sie vor allem mit dem Bauen von Puzzles, dem Lösen von Kreuzworträtseln, den Blumen und der Arbeit im Haushalt. Sie lebt zufrieden mit ihrem Sohn Franz und ist am liebsten zu Hause. „Hier fühl ich mich wohl, ich brauch nicht viele Menschen um mich rum.“ Zu den Gratulanten gehörte auch Bürgermeister Jakob Bichlmaier, er überbrachte die Glückwünsche und einen Präsentkorb im Namen der Gemeinde. fim