Gars – Bevor in der jüngsten Versammlung der Verwaltungsgemeinschaft Gars-Unterreit die Jahresrechnung 2018 beschlossen wurde, ließ sich Monika Söll, Mitglied des Rechnungsprüfungsausschusses, eine Begründung für die von etwa 5000 Euro auf gut 13000 Euro gestiegenen Heizkosten für das Rathaus Gars geben. Bürgermeister Norbert Strahllechner und Kämmerer Augustin Grundner teilten mit, dass die Umstellung von der früheren Ölheizung auf Fernwärme aus Hackschnitzeln, die ein örtlicher Anbieter liefere, verantwortlich sei. Zu erwarten sei aber, dass sich in Zukunft das Preisgefüge für Öl beziehungsweise für Hackschnitzel ändern könne, die vom Anbieter in Rechnung gestellten Kosten orientierten sich am Marktpreis für Hackschnitzel. „Der Umweltgedanke ist für mich entscheidend“, sagte Strahllechner. Der vom Gemeinderat einst gefasste Beschluss, beim Heizen auf eine regenerative Energien umzusteigen und die auf Landkreisebene vorgegebene Zielvorgabe, die Energiebilanz zu verbessern und den CO2-Ausstoß zu verringern, zeige, dass Gars auf einem guten Wege sei. Schließlich seien schon rund 500000 Liter Heizöl eingespart worden. Monika Söll erhält dennoch von der Finanzverwaltung eine Einzelaufstellung der Heizkosten im Vergleich zu früher.mün