Aschau – Ein ruhiges Jahr haben der SV Aschau und seine 1151 Mitglieder hinter sich. Das wurde in der Jahreshauptversammlung in der Aschauer Gemeindehalle deutlich.
Die größte Neuerung im ersten Amtsjahr des Vorsitzenden Johannes Volk war die Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung, es konnte ein Datenschutzbeauftragter für den Sportverein gewonnen werden. Ein Höhepunkt war erneut der Galaball. Das Organisationsteam des Sportvereins hatte die Veranstaltung wieder hervorragend vorbereitet.
Als Ziel seiner Arbeit sieht der Vorsitzende, zeitgerechte und attraktive Rahmenbedingungen innerhalb der Vereinsarbeit zu schaffen und das Vereinsleben, die Vereinsführung sowie das Sportangebot an die heutige Zeit anzupassen. Dazu gehören auch attraktive Sporteinrichtungen und Offenheit für Neues – wie E-Fußball am Computer oder an der Spielekonsole.
In den verschiedenen Sparten läuft es aus Volks Sicht sehr gut. Sportlich gibt es wie überall Höhen und Tiefen, im Kegeln, Fußball, Tennis und im Badminton sind erste Plätze zu verzeichnen. Auch an der Jugendarbeit beteiligen sich alle Abteilungen. Zum Ortsleben trägt der Verein vor allem durch Veranstaltungen wie der Ortsmeisterschaft im Kegeln, dem Tanz in den Mai der Turner, Schneeschuhwandern, Skifahrten, Selbstverteidigungskurse, Mini-Wiesn oder Tennis-Nacht, Schleiferlturniere bei Volleyball und Badminton, Nachmittagsbetreuung in der Schule sowie Angebote im Ferienprogramm bei.
Der Kassenbericht von Claudia Strasser weist ein Minus von 14303 Euro aus. Einnahmen von 142655 Euro standen 2018 Ausgaben von 156958 Euro gegenüber, der Kassenstand betrug zum Jahresende 29450 Euro. Mit 5402 Euro aus dem Jugendfonds konnten die Abteilungen des SV Aschau unterstützt werden.
Bürgermeister Alois Salzeder lobte die ehrenamtliche Arbeit, die vor allem für die Jugend geleistet werde. Der BLSV-Kreisvorsitzender Erwin Zeug hat den Eindruck, dass in Aschau alles perfekt läuft, besonders die Jugendarbeit. Die Ausbildung der Übungsleiter sei sehr wichtig.hpf