Kraiburg – Etwa eineinhalb Jahre war der Kleinkaliber-Stand der Königlich-privilegierten Feuerschützengesellschaft Kraiburg geschlossen. Nach Abschluss der Renovierung hat der Verein den Schießstand jetzt wieder eröffnet.
Mit einem Stand-Eröffnungsschießen hat die Königlich-privilegierte Feuerschützengesellschaft (FSG) ihre 50-Meter-Kleinkaliber-Anlage wieder in Betrieb genommen. Etwa eineinhalb Jahre war der Stand wegen der Renovierungsarbeiten geschlossen. Durch das Mähen war das Bodenniveau zu hoch geworden, weshalb der Schlitten der Schießstände aufsaß ist und nicht mehr funktionierte.
Um diesen Misstand zu beseitigen, hat eine Baufirma die rund 350 Quadratmeter große Fläche ausgebaggert. Der Boden wurde mit einem Vlies abgedeckt, dann mit Sand wieder aufgefüllt. Mehr als 30 Kubikmeter mussten angekarrt werden. Das macht etwa 300 Schubkarren-Ladungen aus – viele Mitglieder waren im Einsatz. Auch die Scheiben-Beleuchtung mit Neon-Röhren wurde jetzt durch Einzelspots ersetzt. Zudem wurden neue Seile bei den Zugständen eingezogen.
Gut ein Dutzend Mitglieder leisteten bei der Umbau-Maßnahme rund 200 Stunden freiwillige Arbeit. Die Materialkosten zusammen mit dem Aushub belaufen sich auf etwa 10000 Euro.
Ab jetzt ist der 50-Meter-KK-Stand der FSG wieder schießbereit und kann genutzt werden. Christa Bachmaier