„Der Kanal brachte alles durcheinander“

„Die größte Baustelle Europas“: Das stand schon vor 100 Jahren über den Innkanal in Zeitungen. Kurz nach dem Ersten Weltkrieg wollte die junge Republik mit Großprojekten möglichst viele ehemalige Soldaten in Lohn und Brot bringen. Fast 7000 Männer aus dem ganzen Reichsgebiet waren am Kanal beschäftigt. Ihre Arbeit war extrem anstrengend und brandgefährlich. Und ihr Verhältnis zur einheimischen Bevölkerung angespannt. Da prallten Welten aufeinander. Konflikte gab es jede Menge, bis hin zur Massenschlägerei mit einer Hochzeitsgesellschaft. Foto  STadtarchiv Waldkraiburg

„Die größte Baustelle Europas“: Das stand schon vor 100 Jahren über den Innkanal in Zeitungen. Kurz nach dem Ersten Weltkrieg wollte die junge Republik mit Großprojekten möglichst viele ehemalige Soldaten in Lohn und Brot bringen. Fast 7000 Männer aus dem ganzen Reichsgebiet waren am Kanal beschäftigt. Ihre Arbeit war extrem anstrengend und brandgefährlich. Und ihr Verhältnis zur einheimischen Bevölkerung angespannt. Da prallten Welten aufeinander. Konflikte gab es jede Menge, bis hin zur Massenschlägerei mit einer Hochzeitsgesellschaft. Foto STadtarchiv Waldkraiburg

Interview Stadtmuseum schlägt Kapitel lokaler Sozial- und Wirtschaftsgeschichte auf

Waldkraiburg – Seit einem Jahrhundert gibt es den Innkanal. 1919 rückten Firmen und Arbeiter an, um dieses Großprojekt zu verwirklichen, das in den beschaulichen Inntaldörfern, die heute zu Waldkraiburg gehören, „alles durcheinanderbrachte“, wie Stadtarchivar Konrad Kern im Interview sagt. Da prallt

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Samstag, 9. Mai 2026

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