Neue Parkplätze schaffen

von Redaktion

Ob die Parkplatzsituation am Marktplatz oder an der Trostberger Straße oder die sanitären Anlagen der Schulturnhalle – die Kraiburger UWG sieht Handlungsbedarf. Daher hatte auch UWG-Vorsitzende Anette Lehmann eine Bitte an die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung.

Kraiburg – „Ich wünsche mir von Euch drei Punkte: Eine Rückmeldung; mich wissen lassen, wo der Schuh drückt, außerdem Ideen und Anregungen für unser schönes gemeinsames Kraiburg“, sagte eingangs UWG-Vorsitzende Annette Lehmann. Rückblickend nannte sie eine Führung durch das Schau-Depot im Bischof-Bernhard-Haus, das Sommerfest und die Christbaum-Entsorgung. Kassier Dieter Spyra stellte in seinem Bericht Einnahmen von 1112 Euro den Ausgaben von 528 Euro gegenüber.

Den „Förderverein Naturbad“ stellte dessen stellvertretender Vorsitzender Gerald Seidinger vor. Er spannte den Bogen von der Vereinsgründung über den Zweck, der die Unterstützung des Marktes bei der Gestaltung eines familienfreundlichen Naturbades darstellt. „Mehr als nur ein Naturbad. Es soll heuer angefangen werden, sodass wir unbedingt im nächsten Jahr hier baden können“, sagte Seidinger. Die Wichtigkeit dieses Bades sah auch Anette Lehmann.

Beim Punkt „Aktuelles aus dem Gemeinderat“ sagte Erich Unterforsthuber, „dass nach wie vor entlang der Trostberger Straße geparkt werde. „Diese Parkerei ist nicht ungefährlich, sie nimmt eine Fahrbahn weg.“ Für das Spielgelände an der Graf-Rapoto-Straße wünschte sich Unterforsthuber als Sicherheitsmaßnahme einen Zebra-Streifen. Auch die Ernennung zur Spielstraße oder das Aufstellen entsprechender Schilder wurden als Optionen genannt.

Gemeinderat Ernst Kiermeier monierte, dass das Rathaus mehr als sanierungsbedürftig sei: „Es schaut aus, wie vor der Jahrhundertwende, aber nicht nur vor der letzten!“ Dass sich die Parkplatzsituation weiter verschlechtern werde, erörterte er ebenso und sah es als wichtig, „dass dringend öffentliche Parkplätze geschaffen werden müssen“. Außerdem sah er die Einfahrt nach Kraiburg von der Trostberger Straße her als gefährlich an, besonders für Fußgänger.

Waldkraiburgs Bürgermeister Robert Pötzsch freute sich, „über den Tellerrand hinausschauen zu dürfen. Auch die Kraiburger haben ähnliche Probleme wie wir in der Stadt“. Er wünschte sich eine enge Zusammenarbeit „mit den Nachbarn“ und regen Austausch. Peter Huber, Fraktionsvorsitzender der Kreis-UWG, warf einen Blick in die Zukunft und gab an, „dass wir über 80 Millionen Euro an Investitionen vor uns herschieben“.

„Es geht um viel“, sagte Ulli Maier, Vorsitzender der Kreis-UWG, und nannte 15 UWG-Kreise: „Mit einer solchen Mannschaft können wir was bewegen und hoffen, das Mehrheits-Verhältnis im Kreistag ändern zu können“, sagte er mit Blick auf die Wahlen.

In der Diskussion ging es um den zugeparkten Marktplatz, der ein Ort zum Verweilen sein sollte. Die sanitären Anlagen der Schulturnhalle bedürfen einer Sanierung, eine umfassende könnte sehr teuer werden. Anette Lehmann würdigte die Jugendarbeit des TV und erläuterte, dass die Sanierung der Duschen geplant sei. „Es geht halt nicht alles!“ So sah dies auch Alfons Wastlhuber, der sich freute, dass schon viele Aufgaben gemacht seien, wie der Hochwasserdamm, das Bischof-Bernhard-Haus oder der Kindergarten.

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